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Dirk Nowitzki (l.) steht bei den Dallas Mavericks vor einer Vertragsverlängerung © getty

Die Spielergewerkschaft der NBA sieht in absehbarer Zeit offenbar wieder einen Lockout auf die Basketball-Profiliga zukommen.

Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg News" berichtet, hat die NBPA den derzeit vertragslosen Spielern geraten, bei einem neuen Vertragsabschluss ihr Gehalt über einen längeren Zeitraum hinaus auszahlen zu lassen.

Zu den Free Agents gehört neben LeBron James und Carmelo Anthony auch Dirk Nowitzki.

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Statt der bisher üblichen Zeitspanne von sechs oder zwölf Monaten, sollte die zukünftige Zeitspanne 18 Monate betragen.

So könnten sie auch dann noch bezahlt werden, wenn es nach dem Ende der derzeitigen Vertragslaufzeit zwischen Spielern und der NBA im Jahr 2017 zu einem Streik der Profis kommen sollte.

In einer E-Mail von NBPA-Geschäftsführer Ron Klempner, die der Agentur vorliege, heißt es: "Wie wir aus der Vergangenheit wissen, haben sich die Teambesitzer mit den TV-Rechteinhabern auf Klauseln geeinigt, die ihnen die Fernsehgelder auch bei einem Streik gesichert haben. Es gibt keinen Grund, warum die Spieler solche Vorkehrungen nicht auch treffen sollten."

Die betroffenen Spieler seien dem Vorschlag gegenüber "sehr aufgeschlossen" gewesen, so Klempner.

Zuletzt hatte 2011 ein Lockout die NBA lahmgelegt und dazu geführt, dass die Saison erst mit mehrmonatiger Verspätung Ende Dezember begann.

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