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Antoine Winfield (l.) spielte von 1999 bis 2003 bei den Buffalo Bills © getty

Antoine Winfield unterschreibt in Minnesota einen langen Vertrag. Michael Vick darf auf Gnade hoffen. Brett Favre zögert noch.

Von Felix Götz

München - Antoine Winfield bleibt bei den Minnesota Vikings und lässt sich für seine Treue fürstlich entlohnen. (60-Millionen-Vertrag für Cassel)

Der Cornerback einigte sich mit dem Verein auf einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag, mit dem er bis zu 36 Millionen Dollar kassieren kann und der ihm 16,1 Millionen Dollar garantiert.

"Es ist wichtig für mich meine Karriere hier zu beenden. Seit ich vor fünf Jahren nach Minnesota kam, spiele ich auf einem ganz anderen Niveau. Ich möchte einen Super Bowl gewinnen und die Vikings geben mir dazu die Chance", erklärte der 32-Jährige.

Allerdings birgt ein langer Vertrag für einen Cornerback in diesem Alter mit einer garantierten Summe auch ein gewisses Risiko, das die Klubs in der NFL eher selten eingehen.

Vikings sichern sich ab

Immerhin haben sich die Vikings diesbezüglich teilweise abgesichert.

Der Kontrakt beinhaltet, dass Winfield, sollte er in zwei Jahren nicht mehr Starter sein, auf Geld verzichten muss.

Er würde dann "nur" noch ungefähr 3 Millionen Dollar pro Saison verdienen.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der NFL zusammengefasst.

Vier Spiele Sperre für Vick?

Der wegen illegalen Hundekämpfen verurteilte Michael Vick hat seine Haftstrafe abgesessen (Vick: Frei, pleite und arbeitslos) und darf nun vielleicht auch bald wieder spielen.

Eine endgültige Entscheidung wird NFL-Commissioner Roger Goodell zwar erst in den nächsten Tagen fällen, aber er stellt eine relativ milde Strafe in Form von vier Spielen Sperre in Aussicht.

Zuletzt sah es eher danach aus, als dürfe Vick überhaupt nicht mehr in der NFL auflaufen. Nun soll sich der frühere Quarterback der Atlanta Falcons aber bei Goodell in einem persönlichen Gespräch entschuldigt haben.

Das Problem bleibt allerdings: Bisher zeigte kein Klub ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung des 29-Jährigen.

Favre zögert immer noch

Brett Favre, der mit den Minnesota Vikings in Kontakt steht (Favre liebäugelt mit den Vikings), hat sich noch immer nicht entschieden, ob er nun ein Comeback startet oder nicht.

Gerüchten zufolge hätte sich der Quarterback längst gegen ein Engagement in Minnesota entschieden, hätten ihn mit Adrian Peterson, Jared Allen und Steve Hutchinson nicht gleich drei Spieler persönlich angesprochen um Favre zu bitten für die Vikings aufzulaufen.

Geld spielt für den 39-Jährigen angeblich keine Rolle, vielmehr könnte der gute Draht zum Trainerteam der Vikings letztendlich den Ausschlag für ein Comeback geben.

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