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Jeff Fisher ist seit 1994 Trainer der Houston Oilers bzw. Tennessee Titans © getty

Tennessees Head Coach Jeff Fisher alarmierte nach einem Gespräch mit der Psychologin von Quarterback Vince Young die Polizei.

Von Rainer Nachtwey

Das Verschwinden von Quarterback Vince Young am vergangenen Montag sorgt weiter für Aufsehen.

Während der Head Coach der Tennessee Titans, Jeff Fisher, und Young am Dienstag behaupteten, dass die ganze Aktion von den Medien überbewertet wurde, kam nun heraus, dass sich Fisher nach einem Gespräch mit Youngs Psychologin Sorgen um dessen Leben gemacht hatte.

Hinweise auf Selbstmord

Fisher hatte sich mit Sheila Peters in Verbindung gesetzt, nachdem er von engen Freunden über das "fluchtartige Verlassen" seines Quarterbacks informiert wurde.

Gegenüber der Polizei gab Fisher an - so steht es zumindest im Polizeibericht -, dass die Psychologin Hinweise auf einen möglichen Selbstmord gegeben hatte.

Mehrmals Suizid erwähnt

"Ich habe ihn gefragt: 'Warum macht sie sich so große Sorgen um ihn?'", sagte Lieutenant Andrea Swisher von der Polizei in Nashville.

"Er antwortete mir: 'Seine Laune, seine Gefühle, er will aufhören und er habe Suizid mehrmals erwähnt'. Außerdem verriet Fisher mir noch, dass er das Haus mit einer Schusswaffe verlassen habe."

Die Titans gaben zu diesen neuen Erkenntnissen keinen Kommentar ab.

Widersprüchliche Aussagen

Die Sorgen um Young waren am Ende völlig unbegründet, dennoch bleiben viele Fragen offen.

Wie die Polizei mitteilte, habe sich der 25-Jährige mit einer Freundin getroffen. Youngs Agent, Major Adams, hatte am Dienstag hingegen noch behauptet, Young wäre zu einem Freund gefahren und hätte sich mit ihm ein Footballspiel im TV angesehen.

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