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Tony Romo warf in dieser Saison bisher vier Touchdowns © getty

Der Quarterback der Dallas Cowboys steht am 4. Spieltag in Denver unter Druck. Nach wechselhaften Leistungen steigt die Kritik an seiner Person.

Von Sebastian Aigner

München/Denver - Vor einem Jahr galten die Dallas Cowboys noch als heißer Kandidat auf die Super-Bowl-Teilnahme.

Mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen schienen die Texaner diesen Eindruck zu bestätigen.

Aber am 4. Spieltag folgte eine Niederlage gegen Washington, und seitdem ging es mit Dallas bergab.

Die Playoff-Qualifikation wurde verspielt und vor allem Quarterback Tony Romo konnte an die seine Leistungen, die ihm im Vorjahr noch eine Pro-Bowl-Teilnahme bescherte, nicht mehr anknüpfen.(DATENCENTER: Der 4. Spieltag)

Gegner noch unbesiegt

Zwar stehen die Cowboys diese Saison vor dem 4. Spieltag mit einer positiven Bilanz (2:1) da, doch Dallas und insbesondere Romo stehen vor dem Gastspiel bei den noch ungeschlagenen Denver Broncos (alle Spiele ab 19 Uhr LIVESCORES) gehörig unter Druck.

Besonders seine katastrophale Vorstellung gegen die New York Giants am 2. Spieltag gibt Anlass zur Kritik.

Schwarzer Tag für Romo

Im Spiel gegen die Giants erlebte der Quarterback den wohl schwärzesten Tag seiner Karriere.

Drei Interceptions führten zu Touchdowns für New York, Romo erzielte an diesem Tag so wenig Yards wie noch nie zuvor, sein Passer-Rating von 29,6 Prozent ist das zweitniedrigste seiner Laufbahn.

Nach dem Spiel gab er sich einsichtig: "Es tut mir leid dass ich nicht auf dem Niveau meiner Mitspieler war."

Für die nächsten Spiele verspricht Romo Besserung: "Ich muss in Zukunft diese Fehler vermeiden und das werde ich auch."

Williams trumpft auf

Zumal in Denver die derzeit beste Verteidigung der Liga auf Romo wartet.

Ein Mittel Denvers Defensive zu knacken, könnte das Passspiel auf Roy Williams werden.

Der Wide Receiver machte beim 21:7-Sieg der Cowboys über die Panthers einen guten Eindruck.

Bei vier gefangenen Pässen schraubte er seine Statistik auf 22,4 Yards pro empfangenen Pass.

So einfach wie gegen Carolina wird es Williams gegen Denvers Defensive nicht haben, Mit den Cornerbacks Champ Bailey und Brian Dawkins warten zwei Pro-Bowl-Teilnehmer auf Williams.

Denvers Defensive ist die beste der Liga

Die Broncos-Verteidigung gehört zu den Überraschungen aus den bisherigen drei Saisonspielen.

Letztes Jahr noch unter den fünf schlechtesten der Liga hat der neue Defensive Coordinator Mike Nolan Denvers Defensivabteilung wieder auf Vordermann gebracht.

Bei den bisherigen drei Siegen ließ die Abwehr gerade einmal 16 Punkte zu.

Rookie Moreno im Blickpunk

Aber nicht nur die Verteidigung, auch der neu zusammengestellte Angriff um Rookie-Running-Back Knowshon Moreno weiß zu überzeugen.

Nach dem Wechsel von Quarterback Jay Cutler leitet Neuzugang Kyle Orton solide das Offensivspiel.

Dabei legt der neue Head Coach Josh McDaniels großen Wert auf das Laufspiel um das Duo Moreno und Correll Buckhalter.

Mit 476 Yards werden die beiden nur von Gegner Dallas (581), New Orleans (512) und Miami (484) übertroffen.

Cleveland (0:3) - Cincinnati (2:1)

Nach zwei Spielen mit Brady Quinn als Starting-Quarterback setzt Browns-Coach Eric Mangini im Ohio-Derby gegen Cincinnati auf Derek Anderson.

Anderson erhielt bereits in der zweiten Halbzeit gegen die Baltimore Ravens den Vorzug vor Quinn.

"Ich möchte damit nicht ausdrücken, dass alles nur an Brady lag", sagt Mangini.

"Ich habe bei Derek einige Dinge gesehen, die mir gefallen haben, und wo ich glaube, darauf aufbauen zu können."

Die in drei Spielen erfolglosen Browns hoffen gegen die Bengals auf den ersten Sieg in dieser Saison.

Cincinnati hingegen ist gut in die Saison gestartet und weist erstmals seit dem 1. Spieltag 2007 wieder eine positive Bilanz auf.

Pittsburgh (1:2) - San Diego (2:1)

Nach zwei Niederlagen in Folge in Chicago und Cincinnati will Titelverteidiger Pittsburgh seinen schlechten Start in die Saison wettmachen.

"Als Champion mit 1:2 in die Saison zustarten, ist nicht das, was wir uns vorgenommen hatten", zeigt sich Wide Receiver Hines Ward enttäuscht.

Zu Hause gilt es für die Mannschaft von Coach Mike Tomlin in die Erfolgsspur zurückkehren.

Allerdings wartet mit den San Diego Chargers eine Mannschaft, die mit den Steelers noch eine Rechnung offen hat: Die Kalifornier verloren letzte Saison beide Spiele in Pittsburgh, darunter das AFC Championship Game.

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