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Ronnie Brown debütierte 2005 für die Miami Dolphins © getty

Ein dramatischer Sieg in letzter Sekunde lässt Miamis schlechten Saisonstart fast vergessen. Jets-Rookie Sanchez steigert sich.

Von Sebastian Aigner

Miami - Im Monday Night Game am 5.Spieltag der NFL zwischen den Miami Dolphins und den New York Jets ist die Entscheidung erst in einem spektakulären Finale sechs Sekunden vor Schluss gefallen.

Miami bezwang die Jets dank einer ihrer gefürchteten Wildcat-Offensivaktionen kurz vor Ablauf der Uhr mit 31:27.

Running Back Ronnie Brown erzielte die erforderlichen zwei Yards Raumgewinn für die Dolphins, der Rest war ausgelassener Jubel.

Miami korrigierte damit seinen katastrophalen 0:3-Saisonstart und zeigt aufsteigende Tendenz.

Dennoch weist die Mannschaft aus dem "Sunshine State" immer noch eine negative Bilanz auf. Die Jets hingegen haben nun ihre letzten beiden Spiele verloren.

Miami setzt Trend fort

Die Dolphins setzten mit dem Erfolg gegen New York ihren positiven Trend nach dem 38:10 Erfolg gegen Buffalo fort.

In einem spektakulären Schlussviertel wechselte die Führung fünf Mal, bis Brown den dramatischen Schlusspunkt setzte.

Dabei musste der Titelverteidiger der AFC East ohne seinen verletzten Stamm-Quarterback Chad Pennington und Defensiv-Ass Joey Porter auskommen.

Henne hervorragend

Pennington-Ersatz Chad Henne zeigte in seinem zweiten Profispiel von Beginn an jedoch eine herausragende Leistung.

Bei 20 von 26 vollendeten Pässen warf er zwei Touchdowns und musste keine Interception hinnehmen.

Jets-Coach kritisiert Defensive

"Wir haben ihren Quarterback wie Dan Marino aussehen lassen, haben es ihm ziemlich leicht gemacht", zeigte sich Jets-Coach Rex Ryan wenig begeistert von seiner Defensive.

Dabei steigerte sich Mark Sanchez, Rookie-Quarterback der Jets, gegenüber der schlechten Leistung gegen die New Orleans Saints.

Sanchez komplettierte 12 seiner 24 Versuche für 172 Yards Raumgewinn und markierte einen Touchdown bei keiner Interception.

Edwards stark

Herausragender Passempfänger bei den Jets war der erst vor fünf Tagen von Cleveland verpflichtete Wide Receiver Braylon Edwards.

Edwards fing fünf Pässe für 64 Yards und erzielte einen Touchdown.

Am Ende jedoch hatten die Dolphins immer die bessere Antwort.

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