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Heath Miller (l.) von den Pittsburgh Steelers will sich gegen die Eagles-Abwehr durchsetzen © getty

Am 3. Spieltag entscheidet sich, wer in Pennsylvania die Nase vorn hat: die Philadelphia Eagles oder die Pittsburgh Steelers.

Von Rainer Nachtwey

München - Kaum haben die Dallas Cowboys und Philadelphia Eagles das Monday Night Game vom 2. Spieltag absolviert, stehen sie schon wieder im Mittelpunkt des 3. Spieltags.

Die Eagles empfangen die Pittsburgh Steelers zum ?Battle of Pennsylvania?, die Texaner reisen zum Klassiker nach Green Bay, um sich im Lambeau Field mit den Packers auseinanderzusetzen.

Das dritte Spiel, das Sport1.de in der Vorschau unter die Lupe nimmt, ist das Aufeinandertreffen der AFC-South-Rivalen Indianapolis Colts und Jacksonville Jaguars im Lucas Oil Stadium.

Pittsburgh at Philadelphia

Nach vier Jahren ist es wieder so weit: Die beiden Städte aus Pennsylvania spielen für die nächsten vier Saisons den Regenten im Bundesstaat aus.

Denn aufgrund der Spielplanmodalitäten müssen sich die Fans des Unterlegenen vier Jahre vom Gewinner demütigen lassen, ehe sie wieder aufeinandertreffen.

Noch sind die Steelers die Herrscher über Pennsylvania. Doch es gibt Hoffnung für die Eagles-Fans. Trotz der Niederlage beim großen Super-Bowl-Favoriten Dallas Cowboys zeigte die Mannschaft um Quarterback Donovan McNabb erfrischenden Offensiv-Football.

Roethlisberger will spielen

Und durch die Genesung von Wide Receiver Reggie Brown bieten sich dem Spielmacher noch mehr Variationsmöglichkeiten im Angriff. Bei den Steelers bangen die Fans und Coach Mike Tomlin um Quarterback Ben Roethlisberger.

Big Ben kämpft derzeit mit einer Schulterverletzung, die er sich im Auftaktspiel gegen Houston bei einem Tackle von Texans-Verteidiger Mario Williams zugezogen hat. Allerdings hat der 26-Jährige bereits angekündigt: ?Ich werde auflaufen.?

Bereits gegen die Cleveland Browns hat es ihn nicht davon abgehalten, ein Quarterback-Rating von 113,0 aufzustellen und sein Team mit einem Touchdown-Pass auf Hines Ward zum 10:6 zu führen.

Letztes Aufeinandertreffen: 7. November 2004 in Pittsburgh: 27:3 für die Steelers

Jacksonville at Indianapolis

Die Jaguars galten als hartnäckigster Herausforderer der Colts um die Division-Krone. Doch vor dem Aufeinandertreffen im Lucas Oil Stadium von Indianapolis steht die Truppe von Coach Jack Del Rio noch ohne Sieg da.

Ein Sieg muss her, um im Kampf um den Titel der AFC South nicht frühzeitig weit an Boden zu verlieren. Allerdings gibt die Verletzten-Situation nicht gerade Grund zur Hoffnung.

Nach dem vorzeitigen Saison-Aus für alle drei Starter der inneren Offensive Line, bangt jetzt auch Running Back Maurice Jones-Drew um seinen Einsatz. Der 23-Jährige leidet an einer Sprunggelenksverletzung.

Saturday wieder im Team

Dagegen kehren mit Tight End Dallas Clark und Center Jeff Saturday zwei absolute Leistungsträger ins Team zurück. ?Die Chancen stehen recht gut, dass beide auflaufen werden?, sagte Head Coach Tony Dungy.

Besonders Quarterback Peyton Manning wird sich über die Rückkehr der beiden freuen. Saturday gehört zu den besten Offensive Lineman und Clark war letzte Saison seine Hauptanspielstation bei Touchdown-Pässen.

Allerdings mussten die Colts auch einen bitteren Rückschlag verkraften. Defensive Player of the Year Bob Sanders fällt wegen einer Knieverletzung rund vier Wochen aus.

Letztes Aufeinandertreffen:

2. Dezember 2007 in Indianapolis: 28:25 für die Colts

Dallas at Green Bay

Mit den Cowboys und den Packers treffen zwei ungeschlagene Mannschaften aufeinander. Die Cowboys glänzten beim 41:37-Erfolg im MNG gegen die Eagles und befinden sich in hervorragender Verfassung.

Die Packers bezwangen die Detroit Lions zwar deutlich 48:25, verspielten dabei aber eine klare 21:0-Führung und fanden sich plötzlich mit 24:25 im Hintertreffen.

Gute Erinnerungen für Rodgers

Beim letzten Duell verletzte sich Green Bays Quarterback Brett Favre ? mittlerweile nach New York transferiert - am Arm und seine Serie an 249 Starts in Serie schien auf der Kippe zu stehen.

Für Favre sprang der damalige Backup und jetzige Starter Aaron Rodgers ein und überzeugte mit einem Touchdown-Pass, 201 Yards und einer Pass-Quote von 18 von 26.

Die Packers bangen derzeit noch um die Einsätze der beiden Verteidiger Safety Atari Bigby und Cornerback Charles Woodsen. Bei den Texanern muss Coach Wade Phillips auf Pro-Bowl-Safety Roy Williams verzichten.

Letztes Aufeinandertreffen: 29. November 2007 in Dallas: 37:27 für die Cowboys

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