vergrößernverkleinern
Arnold Schwarzenegger ist seit 2003 Gouverneur von Kalifornien © imago

Arnold Schwarzenegger ebnet mit einer Gesetzesunterschrift den Weg für eine Rückkehr der NFL in die "Stadt der Engel".

Los Angeles - Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat den Weg für den Bau eines mit 800 Millionen Dollar veranschlagten Football-Stadions in Los Angeles freigemacht.

Schwarzenegger unterzeichnete ein neues Umweltgesetz, wodurch die Planungen eines privaten Investors für die Errichtung der 75.000-Zuschauer-Arena den ökologischen Vorgaben entsprechen.

Das Gesetz entzieht einer Anwohnerklage die Grundlage, die den Arena-Bau wegen nicht genügend erforschter Auswirkungen auf die Umwelt stoppen will.

Die Verantwortlichen des Baus sehen das ganz anders und preisen die geplante Spielstätte als erstes "grünes" Football-Stadion der USA.

Noch eine Hürde zu nehmen

Schwarzenegger sieht es genauso und lobt das Projekt in seinem ihm eigenen Sprachstil als beste Form von "Action" für Kalifornien: "Sie schafft Arbeitsplätze, ist umweltfreundlich und bringt einen fortwährenden Wirtschaftsboom mit sich."

Die letzte Hürde für den für den Beginn der Bauarbeiten, die im kommenden Jahr beginnen und bis 2013 abgeschlossen sein sollen, ist allerdings noch nicht genommen:

Der Investor macht die Ansiedlung eines Teams aus der National Football League in Los Angeles zur Voraussetzung für sein weiteres Engagement.

Seit 14 Jahren ohne NFL-Team

L.A. hat 1995 seine Rams an St. Louis und seine Raiders an Oakland verloren und ist seitdem kein NFL-Spielort mehr - womit ein gewaltiger Markt brachliegt.

Für die nahe Zukunft sind Gespräche mit der NFL über den Umzug eines NFL-Teams in die "Stadt der Engel" vorgesehen.

Die NFL hatte zuletzt mitgeteilt, dass sieben Teams eine neue Arena benötigten, unter ihnen die Minnesota Vikings und die Jacksonville Jaguars.

Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel