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Randy Moss erzielte nach einem Pass von Tom Brady einen Touchdown über 71 Yards © getty

Der dreimalige Champion behauptet in der AFC East seine Vormachtstellung. Colts und Saints wahren ihre Weiße Weste.

Foxboro - Sebastian Vollmer und die New England Patriots liegen in der NFL nach dem 9. Spieltags der regulären Saison weiter auf Playoff-Kurs.

Zwei Wochen nach dem erfolgreichen Gastspiel in der Londoner Wembley-Arena gelang dem Team um den Offensive-Lineman ein 27:17-Sieg über AFC-East-Konkurrent Miami Dolphins (DATENCENTER: 9. Spieltag).

Für den dreimaligen Super-Bowl-Gewinner, der sich beim Europa-Gastspiel in der englischen Metropole 35:7 gegen die Tampa Bay Buccaneers durchgesetzt hatte und am vergangenen Wochenende spielfrei gewesen war, war es der sechste Sieg im achten Spiel.

Patriots-Quarterback Tom Brady brachte 25 von 37 Würfen an den Mann und sorgte für einen Raumgewinn von 332 Yards.

Colts und Saints im Gleichschritt

Weiterhin ungeschlagen bleiben die Indianapolis Colts und New Orleans Saints. Gegen die Houston Texans feierte Indy, Super-Bowl-Gewinner von 2007, einen 20:17-Sieg.

Die Mannschaft aus dem Bundesstaat Indiana profitierte von einem verschossenen Field Goal der Gäste in der Schlusssekunde. Der Kick aus 42 Yards von Kris Brown segelte links an den Torstangen vorbei.

Colts-Quarterback Peyton Manning durchbrach beim achten Saisonsieg eine Schallmauer. Manning ist der erste Spielmacher, der innerhalb eines Jahrzehnts Pässe für 40.000 Yards Raumgewinn geworfen hat.

New Orleans setzte sich trotz 0:14-Rückstands im ersten Viertel mit 30:20 gegen Carolina durch und verbesserte den klubeigenen Startrekord auf 8:0.

Offensivspektakel der Cardinals

Die Arizona Cardinals feierten ihren fünften Erfolg mit einem Kantersieg in Chicago. Mit 41:21 überrollte der Angriff des Super-Bowl-Verlierers die gegnerische Abwehr. Dabei schwächte sich die gefürchtete Defensive der Gastgeber bereits in den ersten Minuten 169825(DIASHOW: Der 8. Spieltag).

Keine 120 Sekunden waren gespielt, da stellte Referee Ed Hochuli Tommie Harris vom Feld. Der Defensive Tackle hatte seinen Gegenspieler Levi Brown mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Nur zwei Spielzüge später schied Linebacker Hunter Hillenmeyer mit einer Rippenverletzung aus.

Fünf Touchdowns von Warner

Quarterback Kurt Warner und seine Angriffsmaschine um Wide Receiver Larry Fitzgerald nutzten das Fehlen Chicagos Abwehrsäulen und brannten in den ersten 30 Minuten ein Offensivfeuerwerk ab. 31:7 hieß es zur Pause.

Warner brachte es in der ersten Halbzeit auf vier Touchdown-Pässe, zwei auf Fitzgerald, einen Ben Patrick und einen auf Anthony Becht.

Doch Chicago gab nicht auf und verkürzte im letzten Viertel durch zwei Touchdown-Pässe von Jay Cutler auf Tight End Greg Olsen auf 21:34.

Mit seinem fünften TD-Pass auf Steve Breaston beendete Warner jedoch die Hoffnungen der Bears auf ein erfolgreiches Comeback.

Erster Sieg für Morris, Freeman und Bucs

Den ersten Sieg in der laufenden Spielzeit schaffte Tampa. Die Buccaneers setzten sich 38:28 gegen die Green Bay Packers durch. Drei Touchdowns im letzten Viertel brachten die Entscheidung zugunsten der Bucs.

Für Quarterback Josh Freeman war es bei seinem ersten NFL-Spiel von Beginn an gleich der erste Sieg. Und auch sein Trainer feierte Premiere. Für Raheem Morris war es ebenfalls der erste Erfolg als Chefcoach.

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