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Miles Austin erzielte 145 Yards Raumgewinn und verbuchte einen Touchdown © getty

Die Texaner halten Kurs in Richtung Playoffs. Denver siegt nach vier Niederlagen in Folge. Green Bay baut seine Serie aus.

Von Sebastian Aigner

Arlington/München - Obwohl es das Endergebnis von 24:7 nicht exakt widerspiegelt, haben die Dallas Cowboys zum Auftakt des 12. Spieltags gegen die Oakland Raiders eine famose Offensivleistung gezeigt.

Insgesamt erzielte die Offensive der Texaner 494 Yards, die bisherige Bestmarke in dieser Saison.

Diese Leistung wurde vor allem durch die geschickte Kombination von Lauf- und Passspiel begünstigt.

Dallas scheint in dieser Verfassung bereit für die Playoffs, doch noch stehen schwere Spiele im "gefürchteten" Monat Dezember an. (DATENCENTER: 12. Spieltag)

Romo in guter Form

Cowboys-Quarterback Tony Romo zeigte trotz einer leichten Rückenverletzung eine überzeugende Partie, warf Pässe für 309 Yards Raumgewinn und verbuchte zwei Touchdown-Pässe für sich.

Dass die Texaner dennoch nur 24 Punkte erzielten lag einerseits an zu vielen Strafen. Andererseits schloss das Team um Romo nur 4 von 12 dritten Versuchen erfolgreich ab.

Konzentration auf das nächste Spiel

Daher war die Stimmung bei den Cowboys nach dem Sieg auch eher verhalten.

Mit Blick auf die in den letzten Jahren miserablen Spiele der Texaner im Dezember stellte Tashard Choice fest: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Vieles was wir auch heute falsch gemacht haben muß in Zukunft besser werden. Wir müssen konzentriert bleiben wenn es Richtung Dezember geht."

Raiders auswärts schwach

Für Oakland war das 7:24 die vierte Auswärtsniederlage in Folge, das Team von der Westküste kann die Playoffs nun wohl endgültig abschreiben.

Und das obwohl man bei den Raiders nach dem Sieg gegen Denver schon auf den Start einer Serie gehofft hatte.

Cornerback Nnamdi Asomugha stellte nach dem Spiel enttäuscht fest: "Zwei Spiele hintereinander zu gewinnen ist für uns wie den Mount Everest zu besteigen."

Sport1.de fasst das weitere Geschehen aus der NFL zusammen:

Denver Broncos - New York Giants 26:6

Die Denver Broncos können doch noch gewinnen. Nach vier erfolglosen Spielen in Serie siegte die Mannschaft um Quarterback Kyle Orton gegen die New York Giants deutlich mit 26:6.

Männer des Tages bei den Broncos waren Verteidiger Elvis Dumervil und Kicker Matt Prater.

Dumervil gelangen zwei Sacks gegen Giants-Quarterback Eli Manning, Prater steuerte vier Field Goals zum Sieg seiner Mannschaft bei.

Detroit Lions - Green Bay Packers 12:34

Der dreimalige Super-Bowl-Champion Green Bay Packers siegte bei den Detroit Lions klar mit 34:12 und feiert den dritten Erfolg in Serie.

Damit behaupten die Broncos den zweiten Platz in der NFC North, die Lions bleiben abgeschlagen an letzter Stelle und können die Play-offs wohl schon abhaken.

Packers-Quarterback Aaron Rodgers warf für 348 Yards und stellte seine Karriere-Bestleistung mit drei Touchdownpässen ein, zeigte sich mit der Mannschaft zufrieden:

"Ein paar Mal während des Spiels hatte ich den Ball für fünf Sekunden, oder länger. Wenn man so viel Zeit hat und das mit unseren Spielern, wissen wir dass wir gute Spielzüge fahren können."

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