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Darren Sproles erzielte gegen die Titans drei Touchdowns © getty

Die Chargers spazieren in Tennessee zu ihrem zehnten Sieg in Serie und sichern sich das Freilos für die erste Playoff-Runde.

Von Michael Spandern

München - Die "Bolts" sind heiß, und im Dezember sowieso: Durch einen ungefährdeten 42:17 (21:10)-Auswärtssieg bei den Tennessee Titans landeten die San Diego Chargers am 16. Spieltag ihren zehnten Sieg in Folge (DATENCENTER: 16. Spieltag) .

Die Chargers, die bereits zuvor als Sieger der AFC West feststanden, sicherten sich dadurch zumindest den zweiten Platz in der AFC und folglich ein Freilos für die erste Playoff-Runde.

Die Titans hingegen büßten ihre letzte Chance auf eine Wild Card ein, die sie als erstes NFL-Team zu ergattern hofften, das mit sechs Niederlagen in die Saison gestartet war.

Drei Touchdowns durch Sproles

San Diegos Quarterback Philip Rivers und die Runnings Back LaDainian Tomlinson und Darren Sproles setzten den Hoffnungen der Gastgeber ein Ende.

Tomlinson preschte mit zweimal über eine kurze Distanz in die Endzone, dazwischen bediente Rivers Antonio Gates für 36 und Sproles für drei Yard Raumgewinn zum Touchdown.

Sproles ließ knapp fünf Minuten vor Ende des dritten Viertels einen Neun-Yards-Lauf in die Endzone und gleich zu Beginn des Schlussabschnitts seinen dritten Touchdown zum 42:10 folgen, als er ein Yard überbrückte.

Rekord der Dolphins eingestellt

Tennessee hatte zwar durch ein 46-Yard-Field-Goal von Rob Bironas die ersten Punkte der Partie erzielt. Doch die Touchdown-Läufe von Vince Young kurz vor der Pause und Chris Johnson im letzten Viertel waren nur mehr Ergebniskosmetik.

Zu überlegen war die Offensive der "Bolts", die im Monat Dezember seit Silvester 2005 (7:23 gegen die Denver Bronocs) ungeschlagen sind und mit ihrem 18. Dezember-Sieg nacheinander einen NFL-Rekord egalisierten.

Den hatten die Miami Dolphins zwischen 1970 bis '74 aufgestellt, als sie jeweils im November von Sieg zu Sieg geeilt waren.

Allzu hohe Bedeutung wollte Spielmacher Rivers der Bestmarke aber nicht beimessen: "Es war nett, uns das Freilos zu holen, die Serie im Dezember aufrecht zu erhalten und uns für die Playoffs in Position zu bringen", sagte er.

Johnson nähert sich den 2000 Yards

Bei Tennessee stellte Running Back Chris Johnson seine überragende Form erneut unter Beweis. Mit 142 Rushing Yards gelang dem letztjährigen Rookie sein zehntes Spiel in Serie mit einer dreistelligen Yard-Ausbeute, und kommt in dieser Saison auf 1872 Yars.

Um Eric Dickersons Bestmarke von 2105 Yards zu knacken, muss er am letzten Spieltag gegen Seattle noch 234 Yards erlaufen. "Alles ist macbbar", sagte Johnson. "Ich spüre, dass ich das schaffen kann."

Sollte es dennoch nicht reichen, würde es Johnson mit 128 Yards immerhin als sechstem Spieler gelingen, die 2000er-Schallmauer zu durchbrechen.

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