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Manning (l.) spielt seit 1998 für die Colts, Brees (r.) seit 2006 für die Saints © getty

Beim Super Bowl XLIV steht der Zweikampf der beiden Quarterbacks im Mittelpunkt. Sport1.de stellt vier weitere Duelle vor.

München/Miami - Super Bowl XLIV kann man drehen und wenden wie man will: Das Endspiel ist das Duell Peyton Manning gegen Drew Brees.

Der Zweikampf zweier Quarterbacks, die derzeit das Beste sind, was die NFL zu bieten hat.

Doch nicht nur das Aufeinandertreffen von Manning und Brees wird die 44. Auflage des Endspiels um die Vince-Lombardi-Trophy entscheiden.

Sport1.de hat fünf Duelle ausgemacht, auf die es ankommt. Der Head-to-Head-Vergleich der beiden Finalteilnehmer.

Angriff:

Peyton Manning vs. Drew Brees

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Das Quarterback-Duell elektrisiert Amerika. Auf der einen Seite Peyton Manning, dessen Vater Archie beim Gegner Saints ebenfalls das Spielgeschehen als Quarterback leitete und weiterhin im "Big Easy" als Held verehrt wird.

Manning, der mit seiner vierten MVP-Auszeichnung dieses Jahr einen neuen Rekord aufgestellt hat, galt lange Zeit als legitimer Nachfolger von Dan Marino, dem größten Quarterback aller Zeiten, der nie einen Titel gewinnen konnte. Beim Triumph 2007 über die Chicago Bears und der Auszeichnung zum wertvollsten Spieler des Endspiels hat der 33 Jahre alte Manning bewiesen, dass er auch wichtige Spiele gewinnen kann.

Manning gilt nicht nur aufgrund seiner Wurfpräzision, sondern auch wegen seines Spielverständnisses bereits jetzt als einer der größten Quarterbacks aller Zeiten.

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Brees, der nach seiner von Verletzungen geprägten Zeit bei den San Diego Chargers in New Orleans einen Neuanfang wagte, hat in der Liga eines erreicht, was Manning fehlt: Der 31-Jährige erzielte vergangene Saison als zweiter Spieler überhaupt über 5000 Yards. Sein Wurfarm gilt als einer der besten.

Allerdings hat Brees noch nicht bewiesen, dass er auch in wichtigen Spielen ein Leader sein kann.

Joseph Addai vs. Reggie Bush

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Indianapolis Running Back Joseph Addai und New Orleans? Reggie Bush haben vieles gemein. Beide schlugen in ihrer Rookiesaison ein wie eine Bombe, allerdings folgte der Rückschlag nur wenig später.

Während Addai seine Ausbeute von über 1000 Rushing- und 300 Receiving-Yards aus der Rookie-Saison bestätigte, fiel Bush auch aufgrund von Verletzungen in seinem zweiten Jahr in ein Loch. Mittlerweile hat sich der Nummer zwei Pick von 2006 mit seiner Rolle als Nummer zwei neben Pierre Thomas angefreundet und glänzt vor allem durch sein Punt- und Kickreturns.

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Addai hat aus der letzten Spielzeit, in der er häufig auch mit Verletzungen ins Spiel ging, gelernt und erhält des Öfteren eine Pause. An seine Rolle im Schatten von Manning hat sich Addai gewöhnt und seine Fähigkeiten als Ballträger sind in der Liga unbestritten. Gegen San Francisco glänzte Addai diese Saison sogar auch als Passgeber und warf einen Touchdown-Pass.

Reggie Wayne/Pierre Garcon vs. Marques Colston/Robert Meachem

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Die Colts haben den Ausfall von Anthony Gonzalez gut verdaut. Garcon ersetzt Indys Nummer-zwei-Receiver und Wayne stellt erneut unter Beweis, warum er zu den Besten der Liga gehört. Wayne und Manning kennen ihre Pass- und Laufrouten genauestens.

Allerdings sind die Colts durch die weit größere Anzahl an Anspielen auf Wayne leichter auszurechnen, wobei Tight End Dallas Clark nach dem Ausfall Gonzalez? eine große Rolle im Angriff zukommt. Zudem ist Wayne aufgrund einer Knieverletzung angeschlagen, wird aber auflaufen können.

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Bei den Saints hingegen verteilt sich das Passspiel. Zwar ist Colston (Foto, 1074 Receiving Yards/9 Touchdowns) die klare Nummer Eins, aber Brees sucht immer wieder Meachem (722/9) und Devery Henderson (804/2).

In die Auswahl mischt sich zudem noch Tight End Jeremy Shockey, der nach seinem verletzungsbedingten Fehlen bei Super Bowl XLII und dem Sieg seiner Giants besonders heiß auf die Vince-Lombardi-Trophäe ist.

Verteidigung:

Dwight Freeney vs. Will Smith

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Mit Freeney und Smith - weder verwandt, noch verschwägert mit Schauspieler Will Smith - stehen sich im Super Bowl zwei der besten Passrusher der Saison gegenüber. 13,5 Sacks gingen auf das Konto von Indys Freeney, 13 auf das von Saint Smith - Platz vier und fünf in den Statistiken.

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Aber hinter dem Einsatz von Freeney steht ein großes Fragezeichen. Das Training am Samstag musste er aufgrund einer Sprunggelenksverletzung, die er sich im Spiel gegen die Jets zugezogen hatte, auslassen. Sollte der Defensive End ausfallen, ruhen die Hoffnungen in der Colts-Verteidigung auf Robert Mathis, der mit 9,5 Sacks unter den besten 15 rangiert.

Antoine Bathea vs. Darren Sharper

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Indianapolis' Free Safety Bathea nimmt im Super Bowl eine wichtige Rolle ein. Der Verteidiger wird häufig New Orleans' Star-Receiver Marques Colston in Doppeldeckung nehmen, zugleich aber auch gegen den dritten Wide Receiver - sollten die Saints einen aufbieten - verteidigen.

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Für Sharper, mit neun Interceptions bester Verteidiger in dieser Statistik, gilt es darum, Reggie Wayne aus dem Spiel zu nehmen. Bereits gegen Arizona und Minnesota zeigte Sharper starke Leistungen gegen Larry Fitzgerald und Percy Harvin.

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