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Steven Jackson spielt seit 2004 für die St. Louis Rams © getty

Die Dallas Cowboys kassieren in St. Louis ihre dritte Niederlage. Indianapolis erwischt den schlechtesten Saisonstart seit 2001.

Von Felix Götz

München - Die Dallas Cowboys kommen einfach nicht in Fahrt.

Für die Cowboys setzte es im Edward Jones Dome bei den St. Louis Rams mit 14:34 die dritte Niederlage in dieser Saison.

Noch vor Beginn der Partie musste das Team von Head Coach Wade Phillips die erste schlechte Nachricht verkraften.

Quarterback Tony Romo musste nach dem Warmmachen passen, weil ihm ein gebrochener kleiner Finger an der rechten Hand zu große Schmerzen bereitete.

Bärenstarker Jackson

Die zweite schlechte Nachricht für Dallas war, dass St. Louis unter dem neuen Coach Jim Haslett zu Hochform aufläuft.

Besonders in der Offensive zeigten die Rams eine überzeugende Leistung. Allen voran der bärenstarke Steven Jackson, dem drei Touchdowns gelangen.

Unter Haslett, der Scott Linehan nach vier Niederlagen am Stück ersetzte, feierten die Rams somit den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Williams verletzt

"Es liegt mehr an dem Willen der Spieler, als an sonst irgend etwas. Sie haben extrem gut gespielt", blieb der 52-Jährige nach dem überraschend deutlichen Erfolg seiner Mannschaft, die das gesamte Spiel dominierte, bescheiden.

Richtig schlecht lief es für den 28-jährigen Cowboy Roy Williams. Zunächst bot er eine ungewohnt schwache Vorstellung: "Es ist frustrierend, weil ich dem Team zum Sieg verhelfen möchte. Aber heute habe ich das nicht getan."

Nach dem Spiel verkündete dann auch noch Dallas-Besitzer Jerry Jones, dass Williams für den Rest der Saison ausfällt, weil er zum zweiten Mal seinen rechten Arm gebrochen hat.

Green Bay - Indianapolis

Für die Indianapolis Colts setzte es gegen angeschlagene Gastgeber mit 14:34 die dritte Niederlage der laufenden Saison.

Damit haben die Colts den schlechtesten Saisonstart seit 2001 erwischt. Damals reichte es am Ende nicht einmal für die Playoffs.

"Das war eine sehr enttäuschende Partie. Wir schaffen es einfach nicht, konstant zu spielen. Green Bay war cleverer als wir", sagte Colts-Coach Tony Dungy.

Manning selbstkritisch

In der Tat enttäuschte seine Mannschaft auf ganzer Linie und hatte zu keiner Zeit die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden.

"Es ist ganz einfach: Wir müssen besser spielen. Auch ich muss besser spielen. Unsere Offensive muss unserer Defensive helfen. Wir haben unseren Job nicht gemacht", übte Quarterback Peyton Manning nach der Partie Selkbstkritik.

Schmerzen machen besser

Packers-Quarterback Aaron Rodgers erwischte da einen wesentlich besseren Tag. Und das, obwohl er wie einige andere auch angeschlagen ins Spiel ging.

"Die verletzten Akteure spielten durch die Schmerzen noch besser", sagte Rodgers, der sich nach der Partie nach ein paar erholsamen Tagen sehnte.

Besonders überzeugend bei Green Bay war Running Back Ryan Grant, der sein erstes 100-Yard-Spiel der Saison schaffte.

Carolina - New Orleans

Zwei Touchdowns von Jake Delhomme, eine geschlossene Mannschaftsleistung und schon war der 30:7-Sieg, bei dem die Carolina Panthers die New Orleans Saints überrannten, perfekt.

Aber für New Orleans kam es noch schlimmer: Runningback Reggie Bush verletzte sich am linken Knie und wird beim Spiel gegen San Diego im Londoner Wembley-Stadion nicht dabei sein.

In den ersten beiden Vierteln konnten die Saints noch mithalten, dann aber war Carolina das eindeutig bessere Team.

Brees mit rabenschwarzem Tag

Einen rabenschwarzen Tag erlebte der sonst so zuverlässige Saints-Quarterback Drew Brees.

Kaum ein Pass kam an und auch von einem Touchdown war der 29-Jährige weit entfernt.

Im dritten Viertel fing Ken Lucas einen schwachen Pass von Brees ab und leitete damit den vorentscheidenden Touchdown von DeAngelo Williams ein.

"Das war ein entscheidender Moment in diesem Spiel. Ich nehme das auf meine Kappe", sagte Brees selbstkritisch, dessen Team danach nicht mehr wieder in die Partie zurückkam.

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