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Die Cowboys James (r.) und Jenkins (l.) attackieren Buccaneer-Tight-End Stevens © getty

Ohne den verletzten Tony Romo feiert Dallas den 1. Sieg nach zwei Pleiten in Serie. 2 Teams warten weiter auf den ersten Erfolg.

Von Rainer Nachtwey

London - Sicherheit als oberstes Gebot: Nach diesem Motto ist Quarterback Brad Johnson bei der Begegnung seiner Dallas Cowboys gegen die Tampa Bay Buccaneers ins Spiel gegangen.

Zwar brachte diese Spielweise dem 40 Jahre alten Tony-Romo-Ersatz Pfiffe ein, aber auch den ersten Sieg im Trikot der Texaner.

Mit 13:9 setzten sich die Cowboys gegen die Gäste durch und verbuchten nach zwei Niederlagen wieder einen Erfolg.

"Lasst sie uns nur ausbuhen"

Johnson kam lediglich auf 122 Passing-Yards und führte die Cowboys-Offense insgesamt zu nur 172 Yards Raumgewinn - der geringsten Ausbeute jemals bei einem Sieg der Mannschaft aus "Big D".

"Wir wussten, dass es ein ekelhaftes Spiel wird. Lasst sie uns ruhig ausbuhen, das ist schon okay, solange wir gewinnen", sagte Johnson.

In der NFC East hält Dallas dadurch den Anschluss zu den New York Giants und Washington Redskins, die beide ihren sechsten Saisonsieg feierten.

Detroit weiter sieglos

Super-Bowl-Champion New York setzte sich bei den Pittsburgh Steelers mit 21:14 durch, Washington gewann in Detroit mit 25:17.

Dadurch warten die Lions weiterhin auf ihren ersten Erfolg der laufenden Spielzeit. Santana Moss zerstörte die Hoffnung der heimischen Fans durch zwei Touchdowns Ende des dritten und Anfang des letzten Viertels.

Nach einem 50-Yard-Pass von Jason Campbell brachte der Wide Receiver die Redskins mit 16:10 in Führung und erhöhte 11:29 Minuten vor Spielende mit einem 80-Yard-Punt-Return auf 22:10.

"Arbeite weiter hart im Team"

Calvin Johnsons Touchdown bei noch 6:39 Minuten zu spielen brachte Detroit noch einmal ins Spiel zurück, doch Shaun Suisham stellte 4:43 Minuten später mit Field Goal aus 42 Yards Entfernung den Endstand her.

"Ich werde mich jetzt sicherlich nicht auf die Couch eines Therapeuten begeben, sondern weiter hart mit dem Team arbeiten", sagte ein enttäuschter Lions-Head-Coach Rod Marinelli nach der siebten Saisonniederlage und der 14. aus den letzten 15 Spielen.

Achte Niederlage für Cincinnati

Wie die Lions warten auch die Cincinnati Bengals auf den ersten Erfolg der laufenden Spielzeit. In Houston unterlag die Mannschaft ohne ihren Star-Quarterback Carson Palmer mit 6:35. Palmer-Ersatz Ryan Fitzpatrick leistete sich zwei Interceptions und konnte seine Offense kein einziges Mal in die Endzone der Heimmannschaft führen.

Den Bengals droht nach der achten Pleite in Serie ein ähnliches Dilemma wie den Miami Dolphins im vergangenen Jahr. Der Klub aus Florida verhinderte eine Imperfect Season erst im 13. Spiel, als er den einzigen Erfolg der Saison gegen die Baltimore Ravens in der Verlängerung erzielte.

Dolphins besiegen Spitzenreiter

In der laufenden Spielzeit sieht es für die Dolphins hingegen um einiges besser aus. Unter dem neuen Head Coach Tony Sparano holte Miami im siebten Saisonspiel den dritten Sieg. Leidtragender waren die Buffalo Bills, die im Dolphins Stadium mit 16:25 den Kürzeren zogen.

Beim Heimteam spielte sich Ted Ginn jr. in den Vordergrund. Der Wide Receiver fing sieben Pässe über 175 Yards, ein Touchdown blieb ihm aber verwehrt.

In der Tabelle der AFC East liegt Miami dennoch auf dem letzten Platz, die Bills stehen gemeinsam mit den New England Patriots - 23:16-Sieg über die St. Louis Rams - auf Rang eins.

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