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Fans legten Blumen vor dem Invesco Field nieder und hängten Plakate auf © getty

Der tot aufgefundene Wide Receiver der Denver Broncos soll vor seinem Ableben mit Freunden über Selbstmord gesprochen haben.

Denver - Der am Montag tot aufgefundene Profi-Footballer Kenny McKinley hat anscheinend unter Depressionen gelitten und Selbstmord begangen.

Der 23 Jahre alte Wide Receiver vom NFL-Klub Denver Broncos soll zu Freunden gesagt haben, er "müsse sich selbst töten".

Dies gaben die Ermittler am Mittwoch bekannt.

"McKinley machte kurz nach seiner Knieverletzung Andeutungen, dass er sich selbst töten müsse", hieß es in einem Ermittlungsbericht der Polizei Arapahoe County/Colorado: "Doch niemand hat diese Hinweise ernst genommen."

Nichts außer Football

Der 23-Jährige hatte sich im August einer Knie-Operation unterziehen müssen, die für ihn das Saisonende bedeutete.

Nachdem McKinley dies erfahren hatte, soll er gesagt haben, dass er nicht wisse, was er ohne Football machen solle, weil dieser Sport das einzige sei, was er könne, heißt es in dem Bericht weiter 173854(DIASHOW: Selbsttötungen im Sport).

Dritter Todesfall innerhalb von drei Jahren

Der Tod McKinleys war der jüngste Schicksalsschlag für die Broncos in einer Reihe von tragischen Todesfällen in den vergangenen Jahren (DATENCENTER: Der NFL-Spielplan).

Am Neujahrstag 2007 war Cornerback Darrent Williams bei einer Schießerei getötet worden.

Drei Monate später kollabierte Running Back Damien Nash nach einem Wohltätigkeits-Basketballspiel in St. Louis und starb.

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