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Tight End Greg Olsen erzielte kurz vor der Pause den 7:10-Anschluss für Chicago © getty

Die Bears überraschen mit dem Erfolg im MNG des 3. Spieltags. Green Bay bringt eine große Anzahl an Strafen um den Erfolg.

München/Chicago - New Orleans als Titelverteidiger, Dallas, Minnesota und Green Bay, das waren vor dem Saisonstart nach Einschätzung der Experten die Favoriten auf die NFC-Krone.

Doch das einzig ungeschlagene Team der National Football Conference nach dem 3. Spieltag ist keines des Quartetts (DATENCENTER: Der NFL-Spielplan).

Es sind zur Überraschung vieler die Chicago Bears.

Die Mannschaft aus der Windy City setzte sich im Monday Night Game gegen jene hoch gehandelten Green Bay Packers im heimischen Soldier Field mit 20:17 (0:7, 7:3, 0:0, 13:7) durch.

Gould trifft zur Entscheidung

"Es macht riesig Spaß, gegen die Packers zu gewinnen", sagte Quarterback Jay Cutler. "Die Verteidigung hat großartig gespielt, während wir große Probleme hatten. Ich hatte schon das Gefühl, wir versetzen uns selbst den Todesstoß."

Das übernahm dann doch Bears-Kicker Robbie Gould bei den Packers. Er traf vier Sekunden vor Ende der Begegnung zum 20:17-Endstand, als er ein Field Goal aus 19 Yards verwandelte. 292483(DIASHOW: DIe Bilder des 3. Spieltags)

Zu viele Strafen der Packers

Und auch die Unbeherrschtheit der Packers trug zu ihrer ersten Saisonpleite. 18 Strafen über 152 Yards leistete sich die Mannschaft von Trainer Mike McCarthy.

Die ausschlaggebende war bei Chicagos letztem Drive als Safety Nick Collins einen Pass Cutlers abfing, Safety-Kollege Morgen Burnett wegen Behinderung seines Gegenspielers aber den Spielzug ungültig machte, und Chicago ein First Down an der 9-Yard-Linie bescherte.

Gould nutzte die Strafe zu den entscheidenden Punkten.

Rodgers: "Untypisches Spiel"

"Es war ein untypisches Spiel für uns", stellte Green Bays Quarterback Aaron Rodgers nach der Begegnung fest. "Wir haben uns viel zu viele Strafen erlaubt."

Rodgers beendete die Partie mit 316 Yards bei 34 von 45 erfolgreichen Versuchen. Er warf einen Touchdown-Pass, lief einmal selbst in die Endzone und leistete sich eine Interception.

Sein Gegenüber Cutler brachte es ebenfalls auf einen Touchdown-Pass und eine Interception bei 16 von 27 und 221 Yards.

Hester meldet sich zurück

Großen Jubel gab es auch bei Devin Hester. Der Wide Receiver erzielte bei einem Punt-Return seinen 12. Return-Touchdown seiner Karriere und ersten seit 30. Dezember 2007.

"In meinen ersten Jahren schien es zu einfach zu sein. Ein, zwei Return-TDs alle drei Wochen", sagte Hester. "Es hat eine Zeit gedauert, bis es wieder soweit war, deshalb bin ich jetzt umso glücklicher."

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