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Tom Brady (r.) führte die Patriots 2002, 2004 und 2005 zum Super-Bowl-Sieg © getty

Der Spielmacher führt seine Patriots zum deutlichen Sieg in Pittsburgh und ist für den Showdown mit Peyton Manning gerüstet.

Von Rainer Nachtwey

München/Pittsburgh - Sebastian Vollmer und die New England Patriots haben sich für die peinliche Schlappe am 9. Spieltag gegen die Cleveland Browns rehabilitiert.

Ausgerechnet bei den Pittsburgh Steelers triumphierten die Pats mit 39:26 (10:0, 0:3, 13:0, 16:23) und liegen sieggleich hinter den New York Jets auf Platz zwei der AFC East.

Der Rivale des Bostoner Klubs bezwang jene Browns mit 26:20 nach Overtime und liegt aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs vor den Patriots (DATENCENTER: Der NFL-Spielplan).

Drei TD-Pässe von Brady

Matchwinner beim deutlichen Sieg über eine der besten Verteidigungsreihen der NFL war New Englands Star-Quarterback Tom Brady.

Der MVP von 2007 warf gegen den "Steel Curtain" Pässe für 350 Yards und drei Touchdowns. Zudem lief er zum zwischenzeitlichen 23:3-Führung Ende des dritten Viertels selbst in die Endzone.

"Wir haben die Big Plays gelandet, wenn wir sie gebraucht haben", gab sich Brady bescheiden. "Für uns ist das ein großer Sieg und ein gutes Zeichen für die Mannschaft. Wir haben lange nicht mehr so ausgelassen in der Kabine gefeiert."

In allen Phasen überlegen

Mit seiner starken Leistung führte Brady eine Serie fort. Es war sein vierter Sieg im fünften Spiel bei den heimstarken Steelers - kein Quarterback hat eine bessere Ausbeute im Heinz Field. 311334(DIASHOW: Der 10. NFL-Spieltag)

"Sie haben uns in allen Phasen dominiert", gestand Steelers Coach Mike Tomlin ein und Wide Receiver Mike Wallace meinte: "Du kannst es dir gegen so ein gutes Team und so einen guten Quarterback nicht leisten, dir eine Auszeit zu nehmen."

Brady erwartet Manning

Nach dem Duell mit dem bisherigen Spitzenreiter der AFC North wartet auf die Patriots in der kommenden Woche das Duell mit dem Tabellenführer der Süd-Division, den Indianapolis Colts.

Dabei kommt es zum mit Spannung erwarteten Quarterback-Duell Tom Brady gegen Peyton Manning.

Mannings Colts bezwangen die Cincinnati Bengals mit 23:17. Der viermalige MVP blieb dabei blass. Er warf erst zum zweiten Mal in der Saison keinen Touchdown-Pass und kam auf die geringste Yard-Ausbeute (186) seit November 2008.

Gelungener Einsatnd für Garrett

Ein erfolgreiches Debüt als Cheftrainer feierte Dallas' Jason Garrett. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Wade Phillips siegten die Cowboys im Divisionsduell mit den New York Giants 33:20.

America's Team gelang damit der erste Sieg nach fünf Niederlagen in Folge. Mit einer Bilanz von 2:7 liegen die Texaner jedoch weiterhin auf dem letzten Platz der NFC-East, New York bleibt mit 6:3 Tabellenführer.

Erfolgsgarant für Dallas war die Offensive um Jon Kitna. Gegen die beste Verteidigung der Liga warf der Routinier, der aufgrund der Schulterverletzung von Tony Romo als Starter auflief, 3 Touchdown-Pässe und erzielte insgesamt 327 Yards Raumgewinn.

49ers legen nach

Nach ihrem Sieg in London gegen die Broncos gelang den San Francisco 49ers im heimischen Candlestick Park der zweite Sieg hintereinander.

Allerdings benötigten die Kalifornier beim 23:20-Erfolg gegen die St. Louis Rams ein Field Goal ihres Kickers Joe Nedney in der Verlängerung, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Die Broncos zeigten sich von dem London-Trip ebenfalls gut erholt und überrollten die Kansas City Chiefs mit 49:29. Bereits zur Pause hatte Denver 35:10 in Führung gelegen. Receiver Brandon Lloyd fing Pässe für 90 Yards und zwei Touchdowns.

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