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Tom Brady konnte mit den New England Patriots bereits drei Super-Bowl-Siege feiern © getty

Dank einer Leistungssteigerung gewinnt New England in Detroit. Smith lässt die Jets jubeln. Brees nutzt Williams' Fumble aus.

Von Olaf Mehlhose

Die New England Patriots mit dem deutschen Tackle Sebastian Vollmer haben einen weiteren Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme vollzogen und ihren neunten Saisonsieg gefeiert.

Am 12. Spieltag bezwang der Super-Bowl-Finalist von 2007 die Detroit Lions mit 45:24 (10:17). (DATENCENTER: Der NFL-Spielplan)

Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Patriots hatte Quarterback Tom Brady, der vier Touchdowns einleitete - alle in der zweiten Hälfte - und mit insgesamt 21 seiner 27 Passversuche 341 Yards an Raumgewinn erzielte.

Lions-Spielmacher Shaun Hill dagegen schaffte nur einen Touchdown-Pass, leistete sich dafür aber zwei Ballverluste.

Markins: Brady kann alles

Die Patriots-Spieler waren nach der Partie voll des Lobes für ihren Anführer.

"Wenn wir ihm genügend Zeit geben, gibt es nichts, was er nicht machen kann", sagte Offensive Guard Logan Mankins: "Er findet den freien Mann und bringt den Ball zu ihm. Der Rest liegt an uns."

Comeback in Hälfte zwei

Dabei hatte es nach der ersten Hälfte gar nicht nach einem Sieg für das Team von Bill Belichick ausgesehen: Zu diesem Zeitpunkt führte Detroit mit 17:10.

Doch im zweiten Spielabschnitt drehten Brady und Co. richtig auf und entschieden diesen mit 35:7 zu ihren Gunsten.

Neben Brady zeichneten sich Runnig Back BenJarvus Green-Ellis und die beiden Wide Receiver Wes Welker und Deion Branch aus, die jeweils zwei Touchdowns erzielten.

Gleichauf mit den Jets

"Das war eine sehr stabile Leistung", erklärte Matchwinner Brady: "So eine zweite Hälfte hinzulegen, obwohl die Zuschauer wirklich alles für ihr Team gegeben haben."

Durch den Sieg führt New England die AFC gemeinsam mit den New York Jets mit einer Bilanz von 9:2 Siegen an.

Ohne Schuh zum Touchdown

Die Jets feierten einen 26:10 (3:7)-Erfolg über die Cincinnati Bengals.

Held des Tages bei der "Gang Green" war Brad Smith der das Spiel mit einem Touchdown-Lauf über 53 Yards und einem weiteren über 89 Yards fast im Alleingang zugunsten New Yorks entschied.

Beim seinem zweiten Run ließ er sich selbst vom Verlust eines Schuhs nicht aufhalten. "Er ist ein phänomenaler Athlet", lobte Coach Rex Ryan: "Er macht alles, was wir von ihm erwarten."

Und das auch ohne sein Schuhwerk. "Ich glaube, das viele Rennen mit meinem Bruder im Hinterhof hat mir geholfen", sagte Smith mit einem Lachen: "Da hatte ich auch keine Schuhe an."

Gipfeltreffen steht an

Am Montag steht nun das Gipfeltreffen mit New England an.

"Wir müssen ihnen unser Spiel aufzwingen, aber dieses Team wird sich etwas ausdenken", sagte Running Back LaDainian Tomlinson: "Sie haben ihre Pflicht erfüllt und stehen jetzt bei 9:2, wir mussten nachziehen."

Knapper Saints-Erfolg

Die New Orleans Saints feierte einen äußerst knappen 30:27 (20:6)-Sieg bei den Dallas Cowboys.

Nachdem der Super-Bowl-Champion die erste Hälfte klar dominiert hatte, rissen die Cowboys die Partie in der zweiten Hälfte an sich.

Durch einen Touchdown von Tashard Choice gingen die Texaner sechs Minuten vor dem Ende sogar in Führung.

Es sah ganz danach aus, als würde den Cowboys eins der großartigsten Thanksgiving-Comebacks gelingen.

Fumble von Williams

Roy Williams hatte sogar die Chance den Vorsprung weiter aufzubauen, ließ sich den Ball aber in der Endzone von Malcolm Jenkins wegschnappen.

Quarterback Drew Brees stellte mit seinem einzigen Touchdown-Pass den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg sicher.

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