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Mike Wallace (l.) erzielte den Touchdown zur 10:0-Führung © getty

Pittsburgh steht nach dem Sieg über Carolina vor dem Divisionssieg. Während des Spiels zieht ein anderes Duell die Aufmerksamkeit auf sich.

Von Rainer Nachtwey

München/Pittsburgh - Die Pittsburgh Steelers stehen unmittelbar vor dem Gewinn der AFC North (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Die Mannschaft von Trainer Mike Tomlin setzte sich am 16. und vorletzten Spieltag gegen die Carolina Panthers mit 27:3 (3:0, 17:0, 7:0, 0:3) durch und liegt in der Tabelle nun mit einer Bilanz von 11:4 einen Sieg vor Baltimore (10:4), das am Sonntag (ab 19 Uhr LIVESCORES) bei den Cleveland Browns antritt.

Die Browns, am 17. Spieltag selbst Gegner der Steelers, kann Pittsburgh mit einem Sieg über die Ravens zum Divisionssieger küren.

Ein Wochenende Browns-Fan

"Ich bin jetzt ein Cleveland Fan, aber nur dieses Wochenende. Es würde niemandem weh tun, ein bisschen Hilfe zu erhalten.", sagte Linebacker James Farrior.

"Es war großartig diesen Sieg einzufahren. Jetzt können wir alle entspannt nach Hause gehen, Weihnachten feiern und uns am Sonntag ansehen, wie Cleveland Baltimore schlägt."

Volle Konzentration auf den Divisionssieg

"Wir wollen unbedingt die spielfreie Woche", sagte Safety Ryan Clark, die dem sechsmaligen Super-Bowl-Champion nur noch durch den Verlust der Tabellenspitze zu nehmen ist. "Die spielfreie Woche und ein Heimspiel in den Playoffs."

Auch Coach Tomlin stellte nach dem souveränen Sieg über Kellerkind Carolina, das mit nur zwei Siegen die schlechteste Bilanz der NFL stellt, die Divisionskrone an erste Stelle.

"Wir haben noch eine schwere Aufgabe vor uns, der AFC-North-Titel. Darauf konzentrieren wir uns und auf nichts anderes", sagte Tomlin.

Deutliche Führung zur Pause

Die Steelers stellten den elften Saisonsieg schnell sicher. Nachdem die Panthers sich in ihrer ersten Angriffsserie beim vierten Versuch an der 32-Yard-Linie gegen einen Field-Goal-Versuch und zum Punt entschieden, übernahmen die Gastgeber die Kontrolle.

Kicker Shaun Suisham brachte Pittsburgh durch ein Field Goal aus 26 Yards mit 3:0 in Führung.

Mike Wallace mit einem 43-Yard-Touchjdown-Pass von Quarterback Ben Roethlisberger, Running Back Rashard Mendenhall per 1-Yard-Lauf und erneut Suisham schraubten den Vorsprung bis zur Pause auf 20:0 hoch.

Penguins ziehen Aufmerksamkeit auf sich

"Wir haben viele junge Spieler in der Offensive. Daher war es gut, dass der Coach uns auch zum Ende des Spiels auf dem Spielfeld ließ", meinte Roethlisberger.

"Big Ben" selbst erlief fünf Minuten vor Ende des dritten Viertels das 27:0, doch die Aufmerksamkeit der Zuschauer hatte bereits das NHL-Spiel zwischen den heimischen Penguins und den Washington Capitals auf sich gezogen, das sich im Penaltyschießen befand.

Eishockeyspieler lässt Steelers-Fans jubeln

Nach dem Siegtreffer von Pascal Dupuis zum 3:2 brannte im Heinz Field, das am Neujahrstag Spielstätte der Winter Classic zwischen Penguins und Capitals ist, ohrenbetäubender Jubel auf.

Ein Jubel, den die Spieler in der einseitigen Partie zuvor nicht gehört hatten.

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