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Quarterback Michael Vick (l.) spielt seit 2009 für die Philadelphia Eagles © getty

Philadelphia verliert gegen die Vikings, die ohne Brett Favre antreten müssen. Dessen Vertreter macht seine Sache hervorragend.

München - Die Philadelphia Eagles haben in der NFL ihre Chance auf ein Freilos in der ersten Playoff-Runde verspielt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

"Wir haben es nach dieser Vorstellung auch nicht verdient. Jede Phase war furchtbar. Wir haben nicht gut genug gecoacht und auch nicht gut genug gespielt. Ich bin über mich selbst enttäuscht", erklärte Eagles-Coach Andy Reid.

Im ersten Dienstagabend-Spiel der NFL seit 1946 verlor das Team um MVP-Kandidat Michael Vick 14:24 gegen die Minnesota Vikings.

Favre-Ersatz glänzt

Die Partie war ursprünglich für Sonntag angesetzt, wegen heftiger Schneestürme in Philadelphia jedoch auf Dienstag verschoben worden.

Verantwortlich für den Erfolg der Vikings war vor allem Rookie Joe Webb, der den verletzten Star-Quarterback Brett Favre glänzend vertrat und für 195 Yards Raumgewinn warf sowie einen Touchdown erlief.

"Das war ein großer Sieg", freute sich Webb über den Erfolg gegen die Eagles.

"Er ging raus und machte seinen Job hervorragend", lobte ihn Teamkollege Adrian Peterson.

Der Running Back selbst sorgte für 117 Yards Raumgewinn und steuerte einen Touchdown bei.

Licht und Schatten bei Vick

Einen wechselhaften Tag durchlebte Philadelphias Spielmacher Vick.

Der 30-Jährige, der wegen seiner Verwicklung in illegale Hundekämpfe rund 18 Monate im Gefängnis gesessen hatte, steuerte zwei Touchdowns bei.

Allerdings leistete sich Vick auch eine Interception sowie zwei Fumbles.

Die Eagles belegen nach der Niederlage den dritten Platz in der NFC. Die Vikings sind Zehnter und hatten bereits vor der Partie keine Chance mehr auf einen Einzug in die Playoffs.

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