vergrößernverkleinern
Mark Sanchez spielte am College für die University of Southern California (USC) © getty

Die New York Jets siegen im bei den New England Patriots und erreichen das AFC-Finale. Dort wartet der nächste Topfavorit.

Von Eric Böhm

München/Foxboro - Die New York Jets haben ihren markigen Worten erneut beeindruckende Taten folgen lassen.

Bei den favorisierten New England Patriots gelang mit dem 28:21 (0:3, 14:0, 0:8, 14:10) der Einzug in das zweite AFC-Finale hintereinander.

Dort wartet mit den Pittsburgh Steelers nun der nächste Topfavorit auf die New Yorker, deren verbale Spitzen im Vorfeld die beabsichtigte Wirkung nicht verfehlten. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Denn die Patriots mit dem deutschen Tackle Sebastian Vollmer konnten nicht an ihre glanzvolle reguläre Saison anschließen. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Brady ständig unter Druck

Von Anfang an setzte die Jets-Verteidigung die beste Offensive der NFL unter Druck und ließ Tom Brady kaum Freiräume.

Folgerichtig fing David Harris gleich während der ersten Serie der Pats einen Pass des Spielmachers ab.

Wenig später befanden sich die Gastgeber in einer aussichtsreichen Position, doch Brady wurde gesackt und es sprang lediglich ein Field Goal heraus. Insgesamt gelang es New Yorks Verteidigung gar fünfmal, den Quarterback umzureißen.

"Wir hatten große Erwartungen. Aber mit so vielen Fehlern kannst du nicht gewinnen", sagte der dreimalige Super-Bowl-Gewinner.

Sanchez brilliert

Im zweiten Viertel fanden die Jets auch im Angriff ihren Rhythmus.

Nach einigen Ungenauigkeiten zu Beginn steigerte sich insbesondere Mark Sanchez und zeigte eine herausragende Leistung.

Im zweiten Viertel warf der Jets-QB Touchdowns auf LaDainian Tomlinson und Braylon Edwards.

Im Schlussabschnitt schob Sanchez mit seinem dritten Touchdown den Comebackversuchen der Pats einen Riegel vor.

Greene macht Deckel drauf

Dementsprechend zeigte sich Coach Rex Ryan sehr zufrieden mit seinem Schützling.

"Er wird einfach immer besser, besser und besser", sagte Ryan. Bei der 3:45-Pleite im Dezember an gleicher Stelle hatte Sanchez noch einen rabenschwarzen Tag erwischt.

Nachdem New England knapp zwei Minuten vor dem Ende auf 14:21 verkürzt hatte, machte Shonn Greene mit seinem Touchdown endgültig den Deckel auf den nächsten Auswärts-Coup der Jets.

"Big Ben ist der Nächste"

Die großspurige Art des Teams aus dem "Big Apple" findet derweil nicht bei allen NFL-Beobachtern Anklang.

"Uns interessiert es nicht, ob die Leute uns mögen. Wir wollen Spiele gewinnen", meinte Verteidiger Darrelle Revis.

Mit Steelers-Spielmacher Ben Roethlisberger wartet nun der dritte große Name hintereinander auf die Jets, die ihre Linie treu bleiben.

"Big Ben ist der nächste auf unserer Liste", schickt Receiver Braylon Edwards schon die erste Kampfansage nach Pittsburgh.

Jets-Tradition

Dabei haben große Töne bei den Jets Tradition.

Schließlich führte 1969 ein ebenfalls sehr selbstbewusster Joe Namath das Team in den bis dato einzigen Super Bowl. Seine Sieggarantie und der folgende Triumph gegen die Baltimore Colts machte ihn zur Legende.

Auch Rex Ryan gab dieses Jahr eine Super-Bowl-Garantie.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel