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Tony Romo warf am vierten Spieltag drei Touchdown-Pässe gegen die Redskins © getty

Am elften Spieltag kann in der NFC bereits die eine oder andere Entscheidung fallen. In zwei Duellen stehen sich Divisionsgegner gegenüber.

Von Rainer Nachtwey

München/Washington - Das Duell ist uralt: Cowboys gegen Indianer. Nicht nur die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika prägt diese Auseinandersetzung, auch im Football gehört das Aufeinandertreffen zu den prestigeträchtigsten Vergleichen.

Am Sonntagabend ist es nun wieder soweit: Die Washington Redskins empfangen die Dallas Cowboys zum Topspiel des 11. Spieltags.

Und nicht nur die Tradition sorgt für Dramaturgie in der Begegnung: Für die Cowboys steht viel auf dem Spiel. Bei einer erneuten Niederlage droht dem Topfavoriten auf den Super Bowl das frühzeitige Scheitern.

Sport1.de blickt auf das traditionsreiche Derby und ein weiteres Spiel des 11. Spieltags (ab 19 Uhr LIVESCORES) unter die Lupe.

Washington Redskins (6:3) vs. Dallas Cowboys (5:4)

Aufatmen in Texas: Tony Romo kehrt nach seinem Fingerbruch auf das Footballfeld zurück. Der Quarterback gilt als der große Hoffnungsträger der Cowboys (hier geht es zum Spielplan der Cowboys), die zuletzt ohne ihren Starspielmacher arge Probleme in der Offensive offenbarten.

Mit dem 28-Jährigen soll der Angriff zu alter Stärke zurückfinden - insbesondere Terrell Owens. Der exzentrische Wide Receiver ist abhängig wie kein anderer von den Anspielen Romos.

Bei den Redskins wird sich Wide Receiver Santana Moss auf das zweite Duell der beiden Mannschaften in dieser Saison freuen. Sobald es gegen Dallas geht, liefert Moss seine besten Spiele ab.

Im ersten Duell am 4. Spieltag hatte der Receiver acht Fänge für 145 Yards. Allerdings plagen Moss kleinere Blessuren, die einen Einsatz allerdings nicht gefährden dürften.

Eher unwahrscheinlich ist hingegen, dass Running Back Clinton Portis auflaufen wird. Der 27-Jährige setzte zuletzt Trainingseinheiten aufgrund von Kniebeschwerden aus.

Laut "Associated Press" wird der Running Back am Spiel nur als Zuschauer teilnehmen.

Seattle Seahawks (2:7) vs. Arizona Cardinals (6:3)

"Ein Sieg in Seattle und die Arizona Cardinals können das Playoff-Ticket buchen": Die Feststellung von "Arizona Republic"-Kolumnist Bob Young ist keine gewagte Prognose. Zu schwach präsentieren sich die drei Kontrahenten der Cards in der NFC West. Sowohl die Seahawks als auch die San Francisco 49ers und St. Louis Rams enttäuschen in dieser Saison.

Zwar würde die Mannschaft von Trainer Kent Whisenhunt bei einem Sieg ihren Vorsprung auf den Zweitplatzierten nicht ausbauen, da die 49ers und Rams im direkten Duell aufeinandertreffen. Eine Vorentscheidung wäre wohl dennoch gefallen.

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