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Christina Aguilera gewann bereits viermal den Grammy © getty

Die Sängerin erinnert mit ihrer Interpretation der Nationalhymne an Sarah Connor. SPORT1 hat die Pressestimmen zum Super Bowl.

München - Popstar Christina Aguilera ist vor Super Bowl XLV (ab 16.30 Uhr im TV auf SPORT1) auf den Spuren der deutschen Sängerin Sarah Connor gewandelt.

Beim traditionellen Vortrag der US-Hymne im Cowboys Stadium in Dallas ließ die 30 Jährige eine Textzeile aus und wiederholte stattdessen eine andere. (DATENCENTER: Super Bowl XLV)

Auf zahlreichen Internet-Plattformen von Twitter bis Facebook ergoss sich im Anschluss beißender Spott über Aguilera.

Deutsche Zuschauer dürften sich an Connors Fauxpas bei der Eröffnung der Münchener Allianz-Arena am 31. Mai 2005 erinnert haben. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

"Brüh' im Lichte"

Vor dem Spiel des Rekordmeisters Bayern München gegen eine DFB-Elf hatte die Sängerin den Text der deutschen Hymne kurzerhand in "Brüh' im Lichte dieses Glückes" umgedichtet. Richtig heißt es "Blüh' im Glanze dieses Glückes".

Aguilera sang "at the twilight's last reaming" anstatt des Originaltextes "were so gallantly streaming."

Football wurde aber danach auch noch gespielt.

Die Green Bay Packers schlugen die Pittsburgh Steelers mit 31:25.

SPORT1 hat die Pressestimmen zu dem Faux Pas und dem großen Finale der NFL-Saison:

Dallas Morning News: "Oops! Christina Aguilera vermasselt die Hymne. Ihr Patzer ist schon im Internet, noch bevor sie zum Ende kommt. Immerhin war sie besser als Roseanne Barr."

New York Times: "Christina Aguileras Patzer geht um die Welt. Die Nationalhymne ist schwer zu singen, aber der Text ist normalerweise nicht das große Problem."

Chicago Tribune: "Der Super Bowl wird mit Käse obendrauf serviert. Christina Aguilera verwechselt die Worte. Immerhin hat ihre Garderobe keine Fehlfunktion."

Los Angeles Times: "Green Bay bringt die Lombardi-Trophäe nach Hause. Die kleinste NFL-Stadt erreicht den höchsten Gipfel. X-Tina bringt den Text der Nationalhymne durcheinander."

Washington Post: "Aaron Rodgers bringt den Super Bowl nach 'Titletown USA' zurück. Christina Aguilera verstümmelt die Nationalhymne. Geht es noch peinlicher?"

Baltimore Sun: "Rodgers powert die Packers zum Super Bowl und lässt Favre hinter sich. Aguilera singt falsch. Hoffentlich liest sie die Worte noch mal nach."

The Times (Großbritannien): "Christina Argh! Die Sängerin leistet sich vor Millionen von Zuschauern eine peinliche Panne."

The Herald Sun (Australien): "Clay Matthews schreibt seine Familiengeschichte weiter und führt die Packers zum Sieg. Grammy-Gewinnerin Aguilera singt falsch."

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