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Carson Palmer wurde beim Pro Bowl 2006 als MVP geehrt © getty

Vor dem Duell zwischen Pittsburgh und Cincinnati kommen bei den Bengals-Fans Erinnerungen an eine wegweisende Blessur hoch.

Von Rainer Nachtwey

München/Cincinnati - Zwischen den Cincinnati Bengals und den Pittsburgh Steelers herrscht eine besondere Rivalität.

In jüngster Vergangenheit heizte vor allem die schwere Kreuzbandverletzung von Cincinnatis Quarterback Carson Palmer beim Wildcard-Game am 8. Januar 2006 die Gemüter an.

Die Bengals hatten in jener Saison 2005 erstmals seit 1990 wieder die AFC North gewonnen und dabei die Steelers hinter sich gelassen.

Von Oelhoffens später Hit

In Palmers bestem Jahr, in dem er mehrere Franchiserekorde aufstellte und mit 32 Touchdown-Pässen die Liga anführte, stiegen die Hoffnungen der Bengals-Fans auf den Gewinn des Super Bowls ins Unermessliche.

Bereits in der ersten Angriffsserie des Playoffspiels machte diese Defensive Tackle Kimo von Oelhoffen zunichte, als er den Spielmacher der Bengals zu Boden streckte - nach Meinung der Bengals-Fans nach dem Wurf.

Super-Bowl-Sieg macht es nur noch schlimmer

Zwar entschuldigte sich Cincinnatis ehemaliger Spieler damals noch auf dem Spielfeld, viele Anhänger nehmen es dem mittlerweile 37 Jahre alten Verteidiger immer noch übel.

Denn die Bengals verloren das Spiel mit 17:31 und mussten auch noch mitansehen, wie die Steelers in den Super Bowl XL einzogen und die Vince Lombardi Trophäe in die "Steel City" holten.

"Ich war damals sehr aufgebracht", erinnert sich Wide Receiver T.J. Houshmandzadeh. "Wir haben in der Partie damals unseren besten Spieler der Saison verloren."

Ohne Palmer ins sechste Duell

Houshmandzadeh wird auch in dem nunmehr sechsten Duell seit jenem ominösen 8. Januar 2006 in der Nacht auf Freitag (2 Uhr LIVESCORES) mit von der Partie sein - im Gegensatz zu Palmer, den eine Ellbogenverletzung wohl bis Saisonende außer Gefecht setzen wird.

Vier der letzten fünf Duelle verloren die Bengals, so auch jenes am siebten Spieltag im heimischen Paul Brown Stadium.

Damals siegten die Steelers dank zweier Touchdowns von Running Back Mewelde Moore und zwei Touchdown-Pässen von Ben Roethlisberger mit 38:10.

Nach zu Beginn acht Niederlagen ist für die Bengals die Saison (Ergebnisse und Tabellen) bereits gelaufen. Allerdings würden es Cincinnatis Fans gerne sehen, wenn die Steelers aufgrund einer Niederlage gegen ihre Bengals die Playoffs verpassen würden.

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