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Chris Johnson wurde 2008 an 24. Stelle von den Titans gedraftet © getty

Nachdem es in der letzten Partie die erste Saisonpleite setzte, findet Tennessee gegen Detroit in die Erfolgsspur zurück.

Von Maximilian von Harsdorf

München ? Vier Tage nach der ersten Saisonpleite haben die Tennessee Titans wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.

An Thanksgiving war der Gastgeber aus Detroit jedoch auch ein perfekter Aufbaugegner. Die Lions waren zu jeder Zeit der Partie vollkommen chancenlos und mussten letztlich eine 10:47-Niederlage hinnehmen.

Somit wartet das Team aus der Autostadt auch nach dem zwölften Saisonspiel noch auf den ersten Sieg (Ergebnisse und Tabellen).

Marinelli unter Druck

"Wir wurden in allen Bereichen beherrscht", musste Lions-Coach Rod Marinelli nach der Partie anerkennen. Auch sein Job ist langsam in Gefahr, sollte das Spiel Detroits auch weiterhin keine Fortschritte zeigen.

Bei den Titans herrschte dagegen eitel Sonnenschein. "Es ist schön, wenn man fähig ist das umzusetzen, was man sich vorgenommen hat", so Coach Jeff Fisher zufrieden.

Matchwinner war Tennesses Runningback Chris Johnson mit zwei Touchdowns und 125 erlaufenen Yards.

Mit einem 34-Punkte-Führung im Rücken feierte auch Quarterback Vince Young Mitte des letzten Viertels sein Comeback für die Titans. Er hatte sich im Eröffnungsspiel eine Knieverletzung zugezogen und seitdem keine Partie mehr bestritten.

Philadelphia Eagles - Arizona Cardinals

Bei den Philadelphia Eagles stand einmal mehr Quarterback Donovan McNabb im Fokus.

Coach Andy Reid hatte ihn im letzten Spiel zur Halbzeit rausgenommen, gab dem zuletzt Gescholtenen nun aber eine neue Chance.

Und die wusste McNabb zu nutzen: Mit vier Touchdown-Pässen und insgesamt 260 geworfenen Yards war er der entscheidende Mann beim 48:20-Heimsieg seiner Mannschaft gegen die Arizona Cardinals.

"In einer Position wie meiner gibt es immer wieder Widrigkeiten", sagte McNabb nach der Begegnung. "So zieht man sich wieder heraus. Schon als ich in das Spiel ging, wusste ich, dass etwas Gutes passieren würden, wenn ich ich selbst bleibe und auf das reagiere, was ich auf dem Platz sehe."

Dallas Cowboys - Seattle Seahawks

In Dallas brachte Tony Romo, der Star-Quarterback der Cowboys, die Heimmannschaft schnell auf die Siegerstraße. Nach 12:36 Minuten münzte Martellus Bennett seinen Pass in einen Touchdown um.

In der Folge fanden die Gäste aus Seattle nie richtig in die Partie, die Cowboys dominierten weiterhin das Geschehen und entschieden die Begegnung letztlich mit 34:9 für sich.

Romo, der im zweiten und dritten Viertel jeweils noch einen weiteren Touchdown-Pass folgen ließ, warnte nach dem Spiel aber vor vorzeitiger Zufriedenheit. "Wir müssen immer noch weiter machen und Siege sammeln, um in die Play-Offs zu kommen."

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