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Running Back Willie Parker erlief gegen die Patriots 87 Yards Raumgewinn © getty

In der AFC North bleibt es im Kampf um Platz eins spannend. Sowohl Pittsburgh als auch Baltimore gewinnen ihr Auswärtsspiel.

Von Rainer Nachtwey

München - Das Kopf-an-Kopf-Rennen in der AFC North geht weiter. Sowohl die Pittsburgh Steelers, als auch die Baltimore Ravens geben sich derzeit keine Blöße.

Am 13. Spieltag entschieden beide Teams ihre Auswärtspartien für sich und sind in der Tabelle weiterhin nur einen Sieg voneinander getrennt. (Ergebnisse und Tabellen)

Die Steelers führen die Division mit einer Bilanz von neun SIegen bei drei Niederlagen vor den Ravens (8:4) an.

New England Patriots - Pittsburgh Steelers

Die Steelers können sich weiterhin auf ihre Verteidigung verlassen. Der "Steel Curtain" ist in den letzten Partien schier unüberwindbar. Dies bekamen nun die New England Patriots bei Pittsburghs 33:10-Sieg zu spüren.

Vor allem im zweiten Durchgang war die Offensive um Matt Cassel chancenlos. Vier Sacks musste der Quarterback über sich ergehen lassen. Dabei verlor er zweimal den Ball. Zudem wurden zwei seiner Pässe abgefangen.

In den zweiten 30 Minuten betrug die Ausbeute der Gastgeber lediglich 81 Yards Raumgewinn und am Ende standen nur die 10 Punkte aus der ersten Hälfte zu Buche.

"Sie haben es hauptsächlich über das Passpiel versucht. Da war es für uns einfach, weil wir uns darauf konzentrieren konnten", sagte Defensive End James Harrison, dem beide Sacks gelangen, bei denen Cassel den Ball verlor. "Wir haben unsere Ohren angelegt und uns auf sie gestürzt."

Ben Roethlisberger zollte seiner Verteidigung großen Respekt. "Das war unglaublich", sagte der Quarterback. "Du bist nach der Angriffsserie rausgegangen, hast deine Jacke übergeworfen, deine Kappe aufgesetzt und schon durftest du wieder aufs Feld."

In Pittsburghs Angriff war auf ihn und Jeff Reed Verlass. Roethlisberger warf zwei Touchdown-Pässe auf Santonio Holmes und Hines Ward und Kicker Reed versenkte vier Versuche aus 20, 25, erneut 20 und 45 Yards Entfernung.

Cincinnati Bengals - Baltimore Ravens

Als die Ravens am ersten Spieltag gegen die Bengals gewannen, galt dies noch als große Überraschung. Vor dem zweiten Aufeinandertreffen des Jahres waren sie der haushohe Favorit und sie sind dieser Rolle gerecht geworden. (Spielplan Baltimore)

Beim 34:3-Sieg überrollten die Ravens die Gastgeber, die erneut auf Quarterback Carson Palmer verzichten mussten. Ohne den Starregisseur blieb der Bengals-Angriff wieder weit unter seinen Möglichkeiten. 155 Yards Raumgewinn und nur sechs First Downs waren die Ausbeute gegen die starke Ravens-Defense um Linebacker Ray Lewis.

"Es macht zurzeit riesig Spaß, wie wir zurzeit Football spielen", war der Verteidiger begeistert.

Ein grandioses Spiel absolvierte Mark Clayton. Der Wide Receiver ließ mit einem Touchdown-Pass auf Derrick Mason und einem Touchdown-Catch nach Pass von Quarterback Joe Flacco aufhorchen.

"Wir wussten, dass er gut werfen kann. Aber das war der beste Pass den ich bisher von ihm zu sehen bekam", sagte Trainerneuling John Harbaugh. "Jetzt wird er sich wahrscheinlich dafür einsetzen, dass er häufiger die Gelegenheit dazu erhält."

Die nächste wäre am folgenden Spieltag gegen die Washington Redskins, ehe es ein Woche drauf zum Topspiel gegen die Steelers kommt.

AFC East

Durch die Niederlage der New England Patriots und der New York Jets (17:34 gegen die Denver Broncos) haben auch die Miami Dolphins weiterhin Chancen auf den Divisionssieg. Die Mannschaft aus Florida gewann in St. Louis mit 16:12 und feierte dabei den siebten Saisonsieg.

Und auch die Buffalo Bills sind trotz der 3:10-Niederlage gegen die San Francisco 49ers nicht aus dem Rennen. Mit einer Bilanz von 6:6 liegen sie einen Sieg hinter Miami und New England und mit zwei Siegen Rückstand auf die Jets am Tabellenende. (Spielplan Buffalo)

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