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Deuce McAllister erzielte 2008 vier Touchdowns und 317 Laufyards © getty

Die Liga sperrt McAllister und Co., denen ein maskierendes Mittel nachgewiesen worden war. Doch die Sperre läuft 2008 aus.

Von Michael Spandern

New York - Die nordamerikanische National Football League (NFL) hat sechs Profis nach positiven Dopingproben gesperrt.

Deuce McAllister, Will Smith und Charles Grant (New Orleans Saints), Pat Williams und Kevin Williams (Minnesota Vikings) sowie Bryan Pittmann (Houston Texans) müssen vier Spiele bis Ende der regulären Saison aussetzen.

Sollten ihre Mannschaften die Play-offs ab dem 29. Dezember erreichen, wären sie wieder spielberechtigt.

Ausschwemmende Substanz

Allen wurde ein Verstoß gegen die Anti-Doping-Regularien der Liga nachgeweisen. Angeblich haben sie ein Verschleierungs-Mittel für anabole Steroide benutzt.

Während ihrer Anhörung räumten die Sechs den Gebrauch eines Abnahmemittels ein, in dem die Verschleierungs-Substanz Bumetanid enthalten sei.

Einen siebten dopingverdächtigen Spieler, Defensive Tackle Grady Jackson von den Atlanta Falcons, verschonte die Liga. Der Chef-Rechtsbeistand Jeff Pash habe um zusätzliche Informationen gebeten.

Unter Verdacht im London-Gastspiel

Der Skandal war ausgerechnet vor dem Saints-Gastspiel in London, wo New Orleans 37:32 gegen die San Diego Chargers gewann (Spielbericht) , bekannt geworden. Die Saints hatten ihre ehemaligen All-Stars McAllister und Smith ebenso wie Defensive End Grant in dieser Partie eingesetzt.

"Ich habe immer versucht, mich an die Regeln zu halten, so wie jeder andere Spieler auch. Wir haben die Liga so gut es geht unterstützt, mehr konnten wir nicht machen", sagte McAllister gegenüber Sport1.de.

Am härtesten treffen die Sperren vier Spieltage vor den Playoffs allerdings die Vikings. Der Spitzenreiter der umkämpften NFC North (Ergebnisse und Tabellen) hat vor allem wegen der Williams-Namensvetter eine herausragende Verteidigungsreihe.

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