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LaDainian Tomlinson (l.) wurde 2006 in der NFL zum Offensivspieler des Jahres gewählt © getty

Nach drei Pleiten in Folge droht den Chargers das Verpassen der Playoffs. Gut, dass jetzt der Lieblingsgegner kommt.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Die San Diego Chargers stehen mit dem Rücken zur Wand

Die letzten drei Spiele gingen verloren, nun droht zum ersten mal seit fünf Jahren das Verpassen der Playoffs (Ergebnisse und Tabellen).

Da kommt es genau recht, dass gerade jetzt die Oakland Raiders nach San Diego reisen müssen (ab 2 Uhr LIVESCORES).

Es ist nämlich ebenfalls schon fünf Jahre her, dass die Chargers das letzte mal gegen die Raiders verloren haben.

Serie darf nicht reißen

Diese Serie darf nicht reißen, wollen sich die Mannen um Philip Rivers ihre verbleibende Playoff-Chance noch bewahren.

Der Quarterback seine Mannschaft vor der wichtigen Begegnung mit markigen Worten an:

"Sie blasen die Saison nicht ab wenn es bei uns schlecht läuft, oder die Chancen schlecht stehen, dass wir im Januar in den Playoffs spielen. Wir müssen jetzt ein Spiel bestreiten. Jeder, der etwas Stolz hat und etwas von sich hält soll sich vorbereiten und spielen."

Tomlinson gegen Lieblingsgegner

Die Hoffnungen der Chargers ruhen vor der Partie besonders auf Running Back LaDainian Tomlinson.

Der 29-Jährige hat in seiner Karriere gegen Lieblingsgegner Oakland schon 1,815 Yards gerusht und dabei 18 Touchdowns erzielt - mehr als gegen jedes andere Team.

Appell an die Tugenden

Doch es passt ins triste Bild, dass auch Tomlinson seinen Ansprüchen momentan meilenweit hinterherläuft. Bei der bitteren 16:22-Heimniederlage gegen die Atlanta Falcons brachte es auch Tomlinson nur auf 24 Yards.

Vor dem Spiel gegen die Raiders appeliert er jetzt an die grundsätzlichen Tugenden der Mannschaft: "Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir die Saison ordentlich zu Ende bringen. Wir müssen diszipliniert bleiben, weiter hart trainieren, damit wir bereit sind mal wieder ein Spiel zu gewinnen."

Es bleibt den Chargers auch nichts anderes übrig: Bei einer Bilanz von bislang vier Siegen und acht Niederlagen wäre sonst auch die letzte Chance auf das Wahren der Playoff-Serie dahin.

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