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Tony Romo steht mit seinen Dallas Cowboys beim Gastspiel in Pittsburgh unter Druck © getty

Mit den Dallas Cowboys, Indianapolis Colts und New England Patriots bangen gleich drei vermeintliche Top-Teams um die Playoffs.

Von Julian Ignatowitsch

Der Kampf um die Playoffs geht am 14. Spieltag (ab 19 Uhr LIVESCORES) der NFL in die heiße Phase.

Während die New York Giants, Tennessee Titans und Arizona Cardinals schon jetzt aus eigener Kraft das Ticket für die Runde der letzten 16 lösen könnten, bangen zahlreiche Teams um ihre Chance, fünf mussten ihre Hoffnungen schon ganz begraben.

Besonders packend ist die Situation in der AFC East und der NFC South. Dort haben jeweils noch alle vier Teams die Möglichkeit auf den Divisionsieg.

Drei Etablierten droht das Aus

Mindestens genauso spannend ist die Frage, wie sich die vor der Saison so hoch gehandelten Favoriten - namentlich die Dallas Cowboys, Indianapolis Colts und New England Patriots - schlagen. Allen drei Teams droht das vorzeitige Aus.

Für die Colts gegen Cleveland und die Patriots in Seattle ist ein Sieg an diesem Spieltag Pflicht. Die Cowboys erwartet bei den Pittsburg Steelers dagegen eine richtig schwere Aufgabe.

Sport1.de blickt in der Vorschau auf das vermeintliche Spitzenspiel und nimmt zwei weitere Begegnungen des neunten Spieltags unter die Lupe.

Pittsburgh Steelers (9:3) - Dallas Cowboys (8:4)

Beide Teams haben zuletzt drei Mal in Folge gewonnen und befinden sich im Aufwind. Der Zusammenhang mit der fortschreitenden Fitness der zuvor verletzten Quarterbacks, Ben Roethlisberger (ausgekugelt Schulter) auf der einen und Tony Romo (Bruch des kleinen Fingers) auf der anderen Seite, ist dabei nicht zu übersehen.

"Wir haben es in dieser Saison nicht leicht", beschreibt Romo die Lage: "Wir müssen nach vorne schauen und unbedingt gewinnen, um die Playoffs noch zu erreichen."

Der Divisionsieg ist aufgrund der Übermacht der Giants (11:1) wohl nur noch theoretisch möglich. Dazu fällt auch noch Running Back Marion Barber wegen einer Verletzung am Zeh aus.

Anders sieht das bei Pittsburgh aus. Das Team aus Pennsylvania liegt in der AFC North an der Spitze. Erfolgsgarant ist die bärenstarke Abwehr, die in dieser Saison nie mehr als 300 Yard Raumgewinn für den Gegner zuließ.

Im direkten Vergleich führen allerdings die Texaner mit 4:1.

New York Giants (11:1) - Philadelphia Eagles (6:5:1)

Bei den Giants sorgte zuletzt der Schusswaffen-Eklat um Wide Receiver Plaxico Burress für viel Wirbel.

"Das ist eine ganz harte Sache, die jeder einzelne erst noch verarbeiten muss", bringt es Receiver Amani Toomer auf den Punkt. "Einen Spieler seiner Qualität kann man einfach nicht ersetzen", meint Coach Tom Coughlin.

Ein Sieg und damit verbunden die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs würden den Fokus auf erfreulichere Dinge lenken.

Für Philadelphia wäre der Playoff-Zug im Falle einer Niederlage schon abgefahren. Die Hoffnungen ruhen auf dem frischgebackenen Vater Donovan McNabb, der beim 48:20 gegen Arizona zuletzt vier Touchdown-Pässe warf.

Baltimore Ravens (8:4) - Washington Redskins (7:5)

Ein Duell unter gegensätzlichen Vorzeichen. Baltimore hat sechs der letzten sieben Spiele gewonnen und dabei durchschnittlich 30,5 Punkte erzielt.

Darüber hinaus ist die Verteidigung der Ravens derzeit die zweitbeste der Liga.

Washington hat dagegen drei der letzten vier Spiele verloren und sucht seine Form. In der Wild-Card-Wertung liegen die Redskins hinter Dallas, Carolina und Atlanta zurück.

"Die Playoffs sind aber noch durchaus möglich", stellt Running Back Clinton Portis klar. Ein Sieg gegen Baltimiore ist dafür aber Voraussetzung.

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