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Steve Smith hat in dieser Saison vier Touchdowns gefangen © getty

Bucs-Coach Jon Gruden vergleicht Carolinas Passempfänger Steve Smith mit einer Horrorfigur. Dem Panther ist das gar nicht so unrecht.

Von Jessica Pulter

München - Für das Monday Night Game ist die NFL stets bemüht, schon vor der Saison ein richtiges Top-Spiel für den jeweiligen Spieltag rauszupicken.

Doch selten hat das Wort "Top-Spiel" so gepasst, wie an diesem Montag.

Denn zum ersten Mal seit elf Jahren treffen zwei Mannschaften aufeinander, die nach zwölf Spieltagen eine Bilanz von mindestens 75 Prozent siegreicher Spiele haben.

Aber für die Carolina Panthers und die Tampa Bay Buccaneers (beide 9:3) geht es in der Nacht zum Dienstag (ab 2.30 Uhr LIVESCORES) nicht nur um den zehnten Saisonsieg, es könnte auch das entscheidende Spiel um den Titel in der NFC South sein.

Vorteil für Tampa

Die Ausgangslage ist klar, beide Teams haben die gleiche Bilanz, auch wenn Tampa den Vorteil hat, das Hinspiel in Woche 6 deutlich mit 27:3 gewonnen zu haben.

Der Verlierer des MNG hat somit den Nachteil, dass er nicht mehr aus eigener Kraft den Divisions-Titel und damit die sichere Playoff-Teilnahme holen kann. Man wäre dann auf einen Ausrutscher des Gegners angewiesen.

"Er erschreckt mich zu Tode"

Es wird das Duell zweier Schlüsselspieler sein - zwischen Quarterback Jeff Garcia auf Seiten der Buccaneers und dem Wide Receiver der Panthers, Steve Smith.

"Steve Smith ist ein Albtraum", meinte Tampa Bays Coach Jon Gruden über den 29-Jährigen.

"Er ist wie Freddy Krueger und erschreckt mich jedes Mal zu Tode, wenn ich ein Spiel von ihm sehe."

Die 1.000 Yards im Blick

Smith hat in dieser Saison bereits 52 Pässen für 958 Yards gefangen. Ein Wert, den kein Wide Receiver der Bucs übertrifft.

Für Gruden steht deshalb fest, dass sein Team versuchen muss, Smith in dieser Hinsicht zu bremsen.

Denn selbst beim Sieg gegen die Panthers gelang es dem Passempfänger, für 112 Yards Raumgewinn zu sorgen.

Smith ein Team-Spieler

Der Vergleich mit der Horrorfigur "Freddy Krueger" stört Smith keineswegs. "Das ist ein schönes Kompliment und es gefällt mir", sagte der Panther.

Sein Quarterback Jake Delhomme schätzt ihn dagegen als Team-Spieler: "Selbst wenn er mal nicht den Ball kriegt, dann hilft er uns trotzdem ungemein. Denn wo er ist, da gehen auch die Safetys rüber."

Harris genervt

Aber auch Carolina hat ein Schreckgespenst in der Mannschaft des Gegners ausgemacht - Quarterback Jeff Garcia.

Vor allem seine Beweglichkeit ist von den Panthers-Spieler gefürchtet.

"Er entscheidet viele Spielzüge durch seine Füße", erklärte Carolinas Safety Chris Harris der "Gaston Gazette". "Wenn die Aktion schon fast vorbei ist, findet er trotzdem einen Ausweg aus der Bedrängnis und bringt immer noch einen kurzen Pass zum Tide End an. Und das nervt tierisch."

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