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DeAngelo Williams erlief 186 Yards und erzielte 2 Touchdowns © getty

Kein Receiver jagt den Tampa einen Schrecken ein, sondern zwei Running Backs. Die Panthers setzen sich an die Spitze der NFC South.

Von Jessica Pulter

München - Die Angst vor Wide Receiver Steve Smith ist bei den Tampa Bay Buccaneers groß gewesen.

Zu stark waren die Auftritte des Passempfängers der Carolina Panthers in den letzten Wochen.

Doch nicht Smith wurde im Monday Night Game zum Schreckgespenst der Bucs, sondern zwei Running Backs.

DeAngelo Williams und Jonathan Stewart sicherten den Panthers mit insgesamt vier Touchdowns den 38:23-Sieg und damit Platz eins in der NFC South.

Lob vom Bucs-Coach

"Die beiden waren richtig gut", musste dann auch Bucs-Trainer Jon Gruden zugeben, dessen Team 301 Yards gegen die Running Backs zuließ.

"Sie sind so wendig, dass unsere Abwehrspieler an ihnen vorbeigeflogen sind. Und zwar an beiden."

Großen Anteil hatte daran auch die Blocker der Panthers, wie Williams meinte: "Unsere Kollegen haben im Angriff einen phantastischen Job gemacht. Sie haben uns auf eine höhere Ebene geführt."

Müder Auftakt

Dabei sah es lange nicht nach einem deutlichen Sieg für die Panthers aus. Nach einem mageren Auftakt mit nur einem Field Goal im ersten Viertel durch Carolinas Kicker John Kasay unterlief Quarterback Jake Delhomme im zweiten Abschnitt eine Interception und die Gäste aus Florida glichen im Anschluss durch Kicker Matt Bryant aus.

Dann kam der erste Auftritt vom Williams und Stewart. Die beiden trugen fast im Alleingang den Football innerhalb von sieben Spielzügen 73 Yards weit in die gegnerische Endzone. Stewart erzielte schließlich den Touchdown.

Unentschieden nach drei Vierteln

Nach der Halbzeit sorgte allerdings Tampas Quarterback Jeff Garcia für einen Paukenschlag. Der Routinier warf einen 50-Yards-Pass auf Antonio Bryant, der den ersten von zwei Touchdowns an dem Abend erzielte.

Doch auch Delhomme und Smith standen dem in Nichts nach und brachten den Ball über 38 Yards in die Endzone.

Nach einem weiteren Touchdown für die Bucs durch Carnell Williams ging es 17:17 ins Schlussviertel.

Drei Touchdowns in 15 Minuten

Das gehörte allerdings eindeutig den Hausherren. Mit zwei Touchdowns von Williams und einem weiteren von Stewart sorgten sie in der Offensive fleißig für Punkte.

Und die Defensive sorgte dafür, dass bis auf einen erfolgreichen Fang von Bryant keine weiteren Punkte mehr für die Bucs hinzu kamen.

321 Yards on Garcia

"Unsere Abwehr hat uns so oft in dieser Saison schon rausgehauen", erklärte Tampas Garcia, der mit 321 geworfenen Yards ein sehr gutes Spiel zeigte.

"Doch diesmal war es ein Abend, an dem wir vieles hätten besser machen können."

Dafür spricht auch, dass selbst bei diesem lauforientierten Spiel der Panthers Receiver Smith trotzdem noch neun Fänge für 117 Yards auf dem Tableau hat.

Vorteil für die Panthers

Carolina steht nun mit 10:3-Siegen an der Spitze der NFC South, so dass Tampa Bay (9:4) einen Ausrutscher der Panthers in den letzten drei Saisonspielen braucht, um zumindest gleichzuziehen.

Denn nur der Divisionssieger hat den Playoff-Platz sicher.

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