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Greg Olsen (r., gegen Gay) fing acht Pässe für 45 Yards © getty

Erneut verlieren die New Orleans Saints bei den Chicago Bears und müssen sich damit von der K.o.-Runde verabschieden.

Von Jessica Pulter

München - Für die New Orleans Saints entwickelt sich Chicago immer mehr zum Schreckgespenst.

Das Team aus Louisiana hat zum Auftakt des 15. Spieltags die Partie in der "Windy City" mit 24:27 gegen die Bears verloren und darf sich damit keine Hoffnungen mehr auf die Playoffs machen.

Die Entscheidung in Chicago fiel allerdings erst in der Verlängerung.

Comeback der Saints

Es waren nur noch knapp drei Minuten im vierten Viertel zu spielen, als die Saints das Spiel scheinbar für sich entschieden.

Quarterback Drew Brees brachte sein Team mit einer guten Angriffsserie nach vorne und bediente Marques Colston aus der Shotgun mit dem Touchdown-Pass.

Die Saints, die zur Halbzeit noch 7:21 zurücklagen, gingen 24:21 in Führung und die Bears mussten nun unbedingt punkten.

14 Spielzüge in drei Minuten

Chicagos Quarterback Kyle Orton entschied sich für eine No-Huddle-Offense und die Shotgun-Position.

13 Spielzüge brachte der Spielmacher so in den Schlussminuten unter, bis Kicker Robbie Gould zwei Sekunden vor dem Abpfiff aus 28 Yards den Ausgleich erzielte.

Es ging in die Verlängerung und Chicago konnte sich gleich zwei Mal glücklich zählen.

Kicker entscheidet das Spiel

Erst gewannen die Gastgeber den Münzwurf und hatten somit den ersten Angriffsversuch.

Dann unterlief New Orleans' Roman Harper ein Foul in der Passverteidigung, das die Bears an die 15-Yards-Linie brachte.

Gould verwandelte auch diesen Kick und entschied damit die Partie.

Hester zieht das Foul

"Für solche Situationen ist Robbie Gould da", meinte Devin Hester, der die gute Position vor der Endzone der Saints herausgeholt hat.

"Die Pass-Interference hat viel zum Sieg beigetragen, denn damit sind wir erst in Field-Goal-Reichweite gekommen. Danach mussten wir nur noch den Ball in die Mitte legen, damit Robbie es leichter hat."

Erneute Pleite

Besonders bitter für die Saints ist die Tatsache, dass sie nun bereits zum dritten Mal in Folge ein wichtiges Spiel bei den Bears verloren haben.

Nach der Niederlage im NFC-Finale der Saison 2006 wurden auch im Vorjahr alle Playoff-Hoffnungen in der windigen Stadt zerstört.

"Es ist doch jedes Mal das gleiche. Sie schnappen uns einfach den Sieg vor der Nase weg", gab Brees zu verstehen.

Vikings in Reichweite

Während die Saints weiterhin auf Platz vier der NFC South mit einer Bilanz von 7:7 stehen, haben die Bears in der NFC North zur Spitze aufgeschlossen.

Chicago (8:6) liegt nach Siegen nun gleichauf mit den Minnesota Vikings (8:5), die ihrerseits aber am Sonntag (ab 22 Uhr LIVESCORES) gegen die Arizona Cardinals den alten Abstand wiederherstellen können.

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