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Marvin Harrison (Mitte) spielt seit Beginn seiner Profikarriere bei den Indianapolis Colts © getty

Nach schwachem Start haben sich die Indianapolis Colts berappelt und können im nächsten Spiel den Playoff-Einzug perfekt machen.

Von Jessica Pulter

München - Wenn es vor der Saison darum ging mögliche Super-Bowl-Kandidaten auszumachen, dann sind die Indianapolis Colts in den letzten Jahren immer vorne dabei gewesen.

Doch in dieser Spielzeit kam das Team, das die Saison-Vorbereitung fast ausschließlich ohne ihren Star-Quarterback Peyton Manning absolvierte, erst spät in Schwung, dann aber richtig

Seit sieben Spielen in Folge haben die Colts nicht mehr verloren, mit einem Sieg gegen die Jacksonville Jaguars (ab 2.15 Uhr LIVESCORES) sichert sich der Meister von 2006 sein Playoff-Ticket.

Schwacher Start

Vier der ersten sieben Spiele verlor Indianapolis, darunter waren auch zwei Heimspiele.

Ein Fehlstart mit Folgen, denn die Tennessee Titans zogen in der AFC South davon und sicherten sich schon früh den Divisions-Titel.

Doch im Rennen um die Wildcards brauchen die Colts (10:4) nur noch einen Sieg, um sicher in die Playoffs einzuziehen (DATENCENTER: Spielplan der NFL).

Rekorde in Sichtweite

Für die Colts wäre es die siebte Playoff-Teilnahme in Folge und das Team aus Indiana würde seinen eigenen NFL-Rekord in dieser Statistik ausbauen.

Aber auch für Trainer Tony Dungy, der seit 2002 bei Indianapolis coacht, ist in der Nacht zum Freitag eine Bestmarke drin.

Mit dem Sieg wäre Dungy der erste Trainer, der zehn Jahre in Folge mit seinem Team in die K.o-Runde eingezogen ist.

"Dieser Rekord wäre ein Zeichen für Beständigkeit, und danach streben alle Trainer", meinte Dungy.

"Man weiß zwar, dass man nicht jedes Jahr den Super Bowl holen kann, doch man kämpft jedes Jahr darum mit. Und das sagt viel über das gesamte Team, den Trainerstab und die Franchise aus."

Offene Rechnung

Zudem haben die Colts mit den Jaguars, die keine Chancen mehr auf die Playoffs haben, noch eine Rechnung offen.

Denn in Woche 3 gab es eine knappe 21:23 gegen Jacksonville, an die sich Indianapolis noch gut erinnert.

"Die Jaguars haben während des letzten Spiels viel Müll geredet", erklärte Defensive End Raheem Brock. "Deshalb sitzt uns diese Niederlage noch so tief im Nacken. Aber Sprüche machen sie immer wieder, es wird also ein interessantes Spiel werden."

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