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Dan Bailey (2.v.l. mit Romo) spielt seit 2011 für die Dallas Cowboys © dapd

Durch ein 28-Yard-Field-Goal in der Schlusssekunde fährt Dallas gegen die Miami Dolphins seinen vierten Sieg in Folge ein.

Von Hardy Heuer

München - Entscheidung in der Schlusssekunde: Dallas hat am 12. Spieltag dank Dan Bailey einen knappen Heimerfolg gegen die Miami Dolphins gelandet (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Der Rookie sorgte an Thanksgiving mit einem 28-Yard-Field-Goal für den 20:19 (10:6)-Sieg der Cowboys (Die NFL-Saison LIVE im TV auf SPORT1+).

Das Duo Tony Romo und Laurent Robinson waren mit je zwei Touchdowns die überragenden Spieler auf dem Platz 487376(DIASHOW: Der 12. Spieltag).

Cowboys-Quarterback Romo, dem auch zwei Interceptions unterliefen, war es auch, der zusammen mit DeMarco Murray Dallas kurz vor Spielende entscheidend nach vorne brachte. "Wir haben Wege gefunden, um zu gewinnen", erklärte Romo.

Guter Start für Miami

Dabei gingen die Dolphins 2:42 vor dem Ende des ersten Viertels durch ein 26-Yard-Field-Goal von Shayne Graham in Führung.

Nachdem Dan Bailey mit seinem ersten Field Goal den Ausgleich erzielte, legte Robinson nach einem Fünf-Yard-Touchdown-Pass von Romo nach.

Graham brachte Miami mit zwei weiteren Field Goals wieder heran, nach einem Touchdown von Wide Receiver Brandon Marshall zogen die Dolphins im dritten Viertel sogar auf sechs davon (16:10).

Im letzten Viertel schlugen jedoch Robinson und Romo zurück, Bailey machte schließlich den Deckel drauf.

Vierter Sieg in Folge

Für Dallas war es der vierte Sieg in Folge. Zudem gewannen die Cowboys in dieser Saison zum vierten Mal durch einen Kick in den Schlussminuten.

Für die Dolphins endete nach drei Siegen in Folge eine Serie.

Cowboys setzen sich an die Spitze

Dallas (7-4) übernahm nach dem Heimsieg die Führung in der NFC East, Miami (3-8) bleibt Letzter in der AFC East.

Sollten die New York Giants (6-4) im Monday Night Game bei den New Orleans Saints (Mo., ab 2.35 Uhr LIVE im TV auf SPORT1+) verlieren, wären die Cowboys alleiniger Spitzenreiter.

"Es gibt keinen Favoriten. Wir müssen weiter hart arbeiten und einige Siege einfahren", meinte Cowboys-Cornerback Terence Newman.

Baltimore Ravens - San Francisco 49ers 16:6 (6:3)

Im "HarBowl" fanden die Baltimore Ravens das bessere Ende für sich. Gegen die San Francisco 49ers setzte sich das Team von John Harbaugh mit 16:6 (6:3) durch.

Dessen jüngerer Bruder Jim Harbaugh musste nach acht Siegen in Folge erstmals wieder eine Niederlage mit den 49ers hinnehmen.

"Über die 49ers und meinen Bruder kann ich nicht genug erzählen, wie Stolz ich auf Jim und seine Arbeit bin", lobte Ravens-Head-Coach John Harbaugh seinen unterlegenen Gegenüber:

"Das ist ein Football-Team. Es ist sehr schwer, einen Weg zu finden, um sie zu schlagen."

Pitta mit Entschdeidung

Während sich Ravens-Kicker Billy Cundiff und 49ers-Kicker David Akers duellierten, war es schließlich Ravens-Tight-End Dennis Pitta, der nach einem Acht-Yard-Pass von Quarterback Joe Flacco mit dem einzigen Touchdown des Spiels die Entscheidung zugunsten Baltimores brachte.

Die Ravens ließen als erstes Team in dieser Saison keinen Touchdown der 49ers zu. Die überragende Defensive verteilte zudem neun Sacks.

Baltimore (8-3) setzte mit dem Sieg die Pittsburgh Steelers (7-3) in der AFC North unter Druck. San Francisco (9-2) bleibt trotz der Pleite souveräner Tabellenführer in der NFC West.

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