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Quarterback Joe Flacco (r.) wurde beim Draft 2008 von Ravens an 19. Stelle gezogen © getty

Die vier Partien der Divisional-Playoffs sorgten bereits der Regular Season für große Aufregung. Sport1.de blickt auf jene Duelle zurück.

Von Rainer Nachtwey

München/Nashville - Nach einer Woche Ruhepause greift am Samstag (ab 22.30 Uhr LIVESCORES) mit den Tennessee Titans das beste Team der regulären Saison in die NFL-Playoffs ein.

Die Mannschaft aus Nashville empfängt dabei die Baltimore Ravens, die sich eine Woche zuvor in den Wild-Card-Playoffs gegen die Miami Dolphins (27:9) durchgesetzt hatten.

An Baltimore haben die Titans nicht nur positive Erinnerungen. Zwar gewann die Truppe von Coach Jeff Fisher jene Begegnung am 5. Spieltag mit 13:10, doch war ein Kraftakt im letzten Viertel von Nöten, um bei den defensivstarken Ravens den Sieg einzufahren.

Flacco im Kommen

Vor allem die Quarterbacks hatten bei jenem Spiel großes Leid zu ertragen. Sowohl Baltimores Joe Flacco, als auch Tennessees Kerry Collins wurden jeweils zweimal intercepted.

Allerdings hat Rookie Flacco seit der Partie zu Saisonbeginn - es war erst sein viertes NFL-Spiel - dazugelernt und zuletzt bewiesen, dass er in kritischen Situationen die Nerven behält und Fehler vermeiden kann. In den letzten drei Partien wurde keiner seiner Pässe abgefangen.

Dies hat auch Ersatz-Quarterback Kyle Boller, der nach einer Verletzung in der Vorbereitung Flacco die Rolle des Starters kampflos überlassen musste, festgestellt. "Joe hat sich sensationell entwickelt", lobt Boller, "im Vergleich zu Saisonbeginn ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. So wie er jetzt spielt, ist er definitiv reif für die Playoffs."

Demnach stehen die Zeichen für eine Revanche äußerst gut für die Ravens.

Doch nicht nur Tennessee gegen Baltimore haben die Zuschauer dieses Jahr bewundern dürfen, auch die weiteren Divisional-Playoffs-Duelle haben ihre Vorgeschichte.

Carolina Panthers vs. Arizona Cardinals (Sonntag, 2 Uhr)

Am 8. Spieltag standen sich die Carolina Panthers und Arizona Cardinals bereits gegenüber. Mit 23:27 zogen die Gäste damals den Kürzeren - und das, obwohl sie zu Beginn des dritten Viertels noch mit 17:3 geführt hatten.

Doch Carolina glich innerhalb von 44 Sekunden durch Touchdowns von DeAngelo Williams und Steve Smith aus. Zwei Sekunden vor Ende des dritten Durchgangs gingen die Panthers nach einem 65-Yard-Pass von Jake Delhomme auf Smith erstmals mit 24:23 in Führung und gaben den Vorsprung nicht mehr aus der Hand.

"Wir haben damals recht gut gespielt", erinnert sich Quarterback Kurt Warner, der mit seinem Gegenüber einst in der NFLEurope gemeinsam für die Amsterdam Admirals spielte, "aber wir haben uns am Schluss einen Fehler zu viel erlaubt."

In den Wild-Card-Playoffs gegen die Atlanta Falcons (30:24) haben die Cardinals bereits bewiesen, dass sie diese vermeiden können. Hier geht es zu den beiden Sonntagsspielen >>

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