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Willis McGahee kam 2007 von den Buffalo Bills nach Baltimore © getty

Erstmals seit dem schockierenden Zusammenprall beim Spiel zwischen Pittsburgh und Baltimore äußert sich Willis McGahee.

Von Felix Götz

München - Nach dem bösen Zusammenprall zwischen Willis McGahee und Ryan Clark beim AFC-Championship-Spiel zwischen den Pittsburgh Steelers und den Baltimore Ravens wird in den USA heiß diskutiert.

Manche meinen, die Attacke von Steelers-Safety Clark wäre eine Unsportlichkeit gewesen, andere unterstellen dem 29-Jährigen keine Absicht.

Fakt ist: McGahee bekam im vierten Viertel beim 23:14-Sieg der Steelers den Helm seines Gegenspielers mit voller Wucht an den Kopf und musste anschließend minutenlang auf dem Feld behandelt werden.

Einige Mit- und Gegenspieler waren so besorgt, dass sie noch auf dem Feld für ihren Kollegen beteten - eine hochdramatische Situation.

"Ich hatte einen Blackout"

Jetzt meldete sich der 27-jährige Running Back während eines Besuchs am Trainingsgelände seiner Mitspieler mit einer beruhigenden Aussage zu Wort: "Mir geht es gut. Es ist alles okay." (Artikel: Der stählerne Vorhang fällt)

Das löste kollektives Aufatmen aus, denn als McGahee vom Feld getragen wurde, musste man mit dem Schlimmsten rechnen.

"Ich hatte einen Blackout. Ich wachte auf, als sie das Gitter abschraubten. Dann redete ich kurz, ohne bei Bewusstsein zu sein. Anschließend bin ich erst wieder in einem Zimmer zu mir gekommen."

"Nur" eine Gehirnerschütterung

Es grenzt fast an ein Wunder, dass dem 105 Kilogramm schweren Koloss "nur" eine Gehirnerschütterung und eine schwere Verspannung der Nackenmuskulatur zu schaffen macht.

An das Ende seiner Karriere denkt McGahee jedenfalls nicht. Er will in der nächsten Saison wieder angreifen.

Zu Clark, mit dem er zusammenprallte, äußerte sich McGahee bislang nicht.

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