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Will nach dem Super Bowl nun auch den Pro Bowl: Pittsburghs Troy Polamalu © getty

Mit dem 30. Pro Bowl auf Hawaii endet eine Tradition. Beim All-Star-Game sind acht Super-Bowl-Helden schon wieder im Einsatz.

Von Martin Hoffmann

München - Hawaii sagt Aloha zur Elite der NFL - was zugleich "hallo" und "lebewohl" bedeutet.

Zum vorerst letzten Mal findet das All-Star-Game der Liga in der Nacht zum Montag im Aloha Stadium in Honolulu statt, das Ende einer 30-jährigen Tradition.

Im kommenden Jahr zieht das Spiel an die Super-Bowl-Stätte Miami um und findet dann auch nicht eine Woche nach, sondern vor dem Super Bowl an - ein Schritt um dem Duell mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Die Top-Akteure von AFC und NFC geben also ihre Abschiedsvorstellung von der sonnigen Insel.

Helden von Tampa wieder dabei

Dabei wird es auch ein Wiedersehen zwischen einigen Hauptdarstellern des Super Bowls geben 62743(DIASHOW: Die Bilder des Super Bowl) .

Auf Seiten der AFC - trainiert von Baltimores John Harbaugh - gehen drei Mitglieder der gefürchteten Defensive von Meister Pittsburgh an den Start.

Linebacker James Harrison und Safety Troy Polamalu spielen von Anfang an, dazu sitzt Linebacker James Farrior auf der Bank.

Fünf Cardinals dabei

Sie treffen auf fünf Vertreter der in Tampa unterlegenen Arizona Cardinals: Quarterback Kurt Warner, die Receiver Larry Fitzgerald und Anquan Boldin, Safety Adrian Wilson und Special-Teamer Sean Morey.

Gecoacht wird die NFC-Auswahl von Andy Reid, dem Trainer der Philadelphia Eagles.

Es steht unentschieden

Das Duell am Sonntag ist ein "Tie-Breaker": In den bisherigen 38 Aufeinandertreffen gab es je 19 Siege für AFC und NFC - übermäßig verbissen werden die Beteiligten aber wohl nicht um Triumph Nummer 20 kämpfen.

Wie immer bei All-Star-Games geht es auch im Pro Bowl eher locker zu - was Jay Cutler im Vorfeld schon bemerkt hat.

Streichopfer Cutler

Denvers Quarterback, der zum ersten Mal für das Spiel nominiert ist, wurde von seinen AFC-Kollegen zur Begrüßung in einem Pool versenkt.

Dummerweise vergaßen die Spaßvögel dabei, dass der Diabetes-Patient noch seinen Blutzucker-Monitor am Körper hatte.

Das Gerät überstand den Streich nicht, aber zumindest konnte Cutler schnell ein neues organisieren. Sein Handy wurde nämlich bei der Versenkungsaktion verschont.

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