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Vikings-Quarterback Joe Webb (l.) konnte den verletzten Christian Ponder nicht ersetzen © getty

Green Bay macht in den Playoffs mit Minnesota kurzen Prozess, Rodgers stellt einen Rekord auf. Houston kickt die Bengals raus.

Von Hardy Heuer

München - Die Green Bay Packers haben ihr NFC-Wildcard-Spiel in den Playoffs für sich entschieden.

Gegen die Minnesota Vikings feierte der viermalige Super-Bowl-Champion einen ungefährdeten 24:10 (17:3)-Heimerfolg.

Matchwinner war John Kuhn. Der Fullback rannte zu zwei Touchdowns.

Ausschlaggebend für den Sieg war aber die starke Defensiv-Arbeit der Packers. (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Packers stoppen Peterson

Die Räume von Adrian Peterson, der mit einem furiosen 26-Yard-Lauf im letzten Spiel der regulären Saison gegen die Packers das Rematch ermöglicht hatte, wurden diesmal eingegrenzt.

Minnesotas Running Back kam nur auf 99 Yards. In den vorangegangenen beiden Duellen erlief er 199 und 210 Yards.

"Ich will nicht respektlos gegenüber Christian Ponder sein, aber es geht nur um einen Jungen, und das ist Adrian Peterson", betonte Packers Safety Charles Woodson: "Unser Fokus lag darauf, Peterson aufzuhalten."

Aaron Rodgers war voll des Lobes. "Unsere Defensive war großartig. Sie hat auf Meister-Niveau gespielt, und genau das brauchst du in den Playoffs", erklärte er.

Der Quarterback stellte mit 274 Yards und zehn verschiedenen Passempfängern einen NFL-Playoff-Rekord auf. Zudem war es für Rodgers der erste Heimsieg in den Playoffs.

Webb als schwacher Backup

Auf der anderen Seite kassierte Quarterback Joe Webb, der den verletzten Christian Ponder ersetzte, drei Sacks. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Einzig mit einem 50-Yard-Pass auf Michael Jenkins konnte Webb glänzen, doch der Touchdown des Wide Receivers 3:39 Minuten vor Spielende kam viel zu spät.

"Das war heftig. Wir lagen mit sieben Zählern zurück und sie haben wieder gepunktet. Dann sind sie aus Halbzeit rausgekommen, haben sich den Ball geschnappt und erneut gepunktet", ärgerte sich Vikings-Cornerback Antoine Winfield: "So darfst du gegen die Packers nicht auftreten."

Green Bay muss in der zweiten Runde bei den San Francisco 49ers antreten.

SPORT1 blickt auf das zweite Wildcard-Playoff der NFL:

Houston Texans - Cincinnati Bengals 19:13

Die Houston Texans setzten sich in der AFC mit 19:13 (9:7) gegen die Cincinnati Bengals durch.

Den Texans reichte gerade mal ein Touchdown zum Sieg.

Arian Foster lief im dritten Viertel den nötigen einen Yard. Kicker Shayne Graham erledigte mit vier verwandelten Field Goals den Rest.

Schaub überzeugt

"Ich bin von dem, was wir geleistet haben, begeistert", sagte Houstons Quarterback Matt Schaub, der im ersten Playoff-Spiel seiner Karriere Pässe über 261 Yards an seine Mannen brachte:

"Und das alles vor eigenem Publikum und nach den Leistungen des letzten Monats."

Die Texans hatten drei ihrer vier letzten Spiele verloren.

Houston muss nun in der zweiten Runde bei den New England Patriots mit dem Deutschen Sebastian Vollmer antreten.

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