vergrößernverkleinern
McFadden wurde im Draft 2008 von Oakland an vierter Stelle gezogen © getty

Der Raiders-Star erklärt bei SPORT1 die Schritte aus der Erfolglosigkeit. Den Zuwachs durch Spieler wie Björn Werner lobt er.

Von Sebastian Stolz

München - Wenn für die Oakland Raiders am Sonntag gegen die Indianapolis Colts (ab 19 Uhr in den LIVESCORES) die Saison beginnt, starten die Kalifornier einen erneuten Versuch, eine lange Durststrecke zu beenden.

Seit 2002 jagt das Team einem Playoff-Einzug hinterher. Im SPORT1-Interview erklärt Runningback Darren McFadden das Rezept für ein Ende dieser Erfolglos-Serie. Besondere Hoffnungen setzt er in zwei Talente in der Offense.

Auch zu Head Coach Dennis Allen gibt "Run DMC" eine Einschätzung ab. Den stetigen Zuwachs an internationalen Spielern, wie den Deutschen Björn Werner, bewertet der 26-Jährige positiv.

(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

SPORT1: Mr. McFadden, die Raiders haben in dieser Saison viele neue Namen auf der Liste. Warum glauben Sie, dass die neuen Gesichter die Franchise retten können?

Darren McFadden: Ich habe das Gefühl, dass wir viele "hungrige" Kerle haben. Wie Sie schon sagten, es sind viele Neue, aber sie sind eben hungrig nach Erfolg. Man bekommt einen Haufen junger Typen, sie werden dort rausgehen und ihr Ding machen.

SPORT1: In welchen Bereichen muss sich das Team noch verbessern, damit es um einen Playoff-Platz mitkämpfen kann?

McFadden: Wir müssen nur zusammenhalten, auf dem Feld miteinander kommunizieren, jeder muss sein Bestes geben. Wir haben viel Talent in unserem Team. Wir müssen an uns glauben und jeden Tag kämpfen.

SPORT1: Inwiefern wird das Jahr 2013 anders als die vergangene Saison?

McFadden: Offensichtlich spielen wir ein anderes System in der Offensive. Darauf bin ich sehr gespannt. Durch die vielen neuen Spieler wird es viel Konkurrenz auf dem Feld geben und deshalb werden die Jungs dort rausgehen und jeden Tag ihr Bestes geben.

SPORT1: Trainer Dennis Allen trägt erst das zweite Jahr die Verantwortung. Können Sie seine Philosophie beschreiben?

McFadden: Er ist ein abgebrühter Trainer. Bezogen auf die Defensive sieht man die Jungs da draußen immer hinter den Bällen herfliegen. Sie machen also das, was ihnen aufgetragen wird. Bei der Offensive lehnt er sich zurück und lässt den Offensive Coordinator alles machen.

SPORT1: Was macht die Fans so besonders?

McFadden: Sie stehen hinter uns und gehen mit uns durch dick und dünn. Sie zeigen ihre Unterstützung und lieben jedes Spiel. Wir schätzen sie dafür.

SPORT1: Wer von den jungen neuen Spielern könnte Ihrer Ansicht nach in Oakland den Durchbruch schaffen?

McFadden: Wir haben einen jungen Receiver, Brice Butler, er macht einen hervorragenden Job. Wir haben mit Mychal Rivera einen jungen Tight End, er macht auch einen super Job. Diese Jungs werden sich mit Sicherheit der Herausforderung stellen und das erledigen, wofür sie da sind.

SPORT1: Im ersten Spiel geht es zu den Indianapolis Colts. Was erwarten Sie vom Spiel?

McFaden: Ich erwarte von uns, dass wir hart spielen werden. Wir müssen vom ersten Snap an fokussiert sein.

In der Preseason hatten wir damit noch Probleme gehabt. Aber in der Saison ist das eine andere Sache. Ich freue mich darauf, dass die Saison endlich losgeht.

SPORT1: Einer der Colts-Spieler ist Björn Werner aus Deutschland. Gefällt Ihnen die Tatsache, dass die Liga immer globaler wird?

McFadden: Ich mag es, dass die Liga immer internationaler wird. Die Raiders als Institution haben schon immer eine globale Ausrichting gehabt. Wir haben Fans überall auf der Welt. Wir haben sogar ein paar Spieler in unserem Team, die nicht in den USA geboren wurden - Jack Crawford, Christo Bilukidi, Sebastian Janikowski, Sio Moore, Menelik Watson. Ich halte es also für den richtigen Weg.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel