Die für 2011 aufziehende Gefahr des ersten Arbeitskampfes in der NFL seit 1987 überschattet den Countdown zum Super Bowl in Miami.
Die Klubbesitzer und die Spieler-Vereinigung NFLPA erreichten in Gesprächen vor dem Saisonfinale zwischen den New Orleans Saints und den Indiana Colts erneut keine Einigung über die künftige Verteilung der Milliarden-Einnahmen.
Die Profis weisen die Forderung der Besitzer nach einer höheren Gewinnausschüttung über insgesamt eine Milliarde Dollar bei einer gleichzeitigen Kürzung der Spieler-Gehälter um 18 Prozent zurück.
Die Wahrscheinlichkeit einer Aussperrung der Spieler nach Ablauf des laufenden Tarifvertrags im Frühjahr 2011 bezifferte NFLPA-Geschäftsführer DeMaurice Smith nach den gescheiterten Verhandlungen in Miami "auf einer Skala zwischen 0 und 10 bei 14".
