Die New Orleans Saints haben erstmals in ihrer 43-jährigen Klubgeschichte den Super Bowl gewonnen. In der 44. Auflage des Endspiels setzte sich die Mannschaft um Quarterback Drew Brees bei ihrer ersten Finalteilnahme mit 31:17 (0:10, 6:0, 10:7, 15:0) gegen die Indianapolis Colts durch.

Brees leitete zwei Touchdowns ein und stellte so sein Gegenüber Peyton Manning in den Schatten. Der in dieser Saison zum vierten Mal als wertvollster Spieler (MVP) ausgezeichnete Manning leitete mit einem Fehlpass wenige Minuten vor Schluss die Niederlage ein und verpasste somit nach 2007 seinen zweiten Super-Bowl-Triumph mit den Colts in Miami.

Vor 80.000 Zuschauern im Sun Live Stadium erwischten die favorisierten Colts den besseren Start und lagen nach dem ersten Viertel nach einem Field Goal von Matt Stover und einem durch Manning eingeleiteten und von Pierre Garcon vollendeten Touchdown bereits mit zehn Punkten in Front.

Im zweiten Viertel fanden die Saints ihren Rhythmus und gingen nach zwei Field Goals durch Garrett Hartley und einen Touchdown von Pierre Thomas kurz nach der Halbzeit erstmals in Führung.

Joseph Addai konnte das Blatt zugunsten der Colts zunächst noch einmal wenden, ehe Jeremy Shockey und Tracy Porter nach einem abgefangenen Pass von Manning mit ihren Läufen in die Endzone das Spiel der beiden besten Teams der Regular Season zugunsten der Saints entschieden.

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