Die NFL plant die Aufstockung des regulären Spielbetriebs von 16 auf 18 Spieltage. Im Gegenzug könnten die Saison-Vorbereitungsspiele von vier auf zwei reduziert werden. Dies teilte der NFL-Beauftragte Roger Goodell auf einer Pressekonferenz am Rande eines Treffens der Klubbesitzer in Atlanta mit.

"Aus unserer Sicht steht das Konzept. Wir haben eine große Übereinstimmung erzielt und glauben, dass wir das Richtige für die Spieler, die Fans und das Spiel tun", sagte Goodell, der auch Unterstützung im Fanlager ausmachte: "Die Fans haben sich ebenfalls klar geäußert, sie wollen weniger Vorbereitungs- und mehr Ligaspiele."

Die Aufstockung könnte bereits für die Spielzeit 2012 umgesetzt werden. Ein entsprechender Antrag soll nun an die Spieler-Vereinigung NFLPA gerichtet werden, mit der sich die NFL-Verantwortlichen derzeit in Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag befinden.

Die Spieler scheinen allerdings von der Idee nicht sonderlich begeistert zu sein. Carson Palmer von den Cincinnati Bengals äußert sich besorgt: "Bei 16 Spielen ist jedes Spiel wichtig. Deshalb sind die Stadien voll, weil die Fans wissen, wenn ihr Team verliert, geraten die Playoffs in Gefahr". Der Quarterback bringt es auf den Punkt: "Wenn man die Anzahl auf 18 erhöht, verliert jedes Spiel etwas an Bedeutung."

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