Ein US-Getränkehersteller (Pepsi) legt seine millionenschwere Werbekampagne rund um den Super Bowl 2011 in der nordamerikanischen Football-Profiliga NFL erneut in die Hände von Amateuren. Für die sechs besten 30-sekündigen Werbespots hat der Konzern ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 5 Millionen Dollar (3,8 Mio. Euro) bereitgestellt.

"Wir glauben, dass großartige Ideen von überall her kommen können", sagte Marketing-Chef Lauren Hobart. Nach einer 23 Jahre andauernden Pause hatte der Getränkekonzern 2010 wieder Werbung, sämtlich von Amateuren produziert, im Super Bowl geschaltet. Laut einer Agentur für Medienanalyse kosteten die vier geschalteten Spots ungefähr 12 Millionen Dollar (9,2 Mio. Euro).

Werbebotschaften während des Super Bowls sind wegen der traditionell hohen Einschaltquoten die teuersten und begehrtesten Sendeplätze im US-Fernsehen. Der Preis für einen 30-Sekunden-Spot hat sich in den letzten 20 Jahren vervierfacht und beträgt mittlerweile ca. 3 Mio. Dollar.

Das diesjährige Football-Finale zwischen den New Orleans Saints und den Indianapolis Colts (31:17) hatten mehr als 106 Millionen Fernsehzuschauer verfolgt. Nie zuvor hatten in der US-Fernsehgeschichte mehr Menschen vor den Bildschirmen gesessen.

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