Die Liste der Vergehen wird länger, das Portemonnaie dünner: James Harrison von den Pittsburgh Steelers ist in der laufenden Saison zum dritten Mal zu einer Geldstrafe verdonnert worden und hat die 100.000-Dollar-Grenze erreicht.

Für ein gefährliches Tackle gegen Quarterback Drew Brees im Spiel beim Super-Bowl-Champion New Orleans Saints (10:20) wurde Linebacker Harrison von den Verantwortlichen der NFL mit 20.000 Dollar zur Kasse gebeten.

Mitte Oktober hatte Harrison nach einem Hit mit dem eigenen Helm auf den Helm des Gegners eine 75.000-Dollar-Strafe erhalten, 5.000 Dollar kostete ihn einen Monat zuvor ein überharter Hit.

Nach der Ankundigung der NFL, kunftig härter gegen gefährliche Tackles vorzugehen, hatte Harrison bereits in Erwägung gezogen, seine Karriere zu beenden.

NFL-Commissioner Roger Goodell suchte das Gespräch mit dem Wiederholungstäter, stieß aber auf taube Ohren. Harrison bezeichnete die Unterredung danach als "nicht wirklich produktiv".

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