Im ersten Wildcard-Playoff der AFC haben sich die New York Jets in einem echten Thriller durchgesetzt.

Im Rematch des letztjährigen AFC-Finales gewann das Team von Head Coach Rex Ryan bei den Indianapolis Colts mit 17:16 (0:7).

Kicker Nick Folk erzielte mit auslaufender Spielzeit das entscheidende Field Goal, nachdem die Gastgeber ihrerseits knapp eine Minute vor dem Ende mit einem 50-Yard-Treffer ihres Kickers Adam Vinatieri in Führung gegangen waren.

Die Jets kontrollierten das Spiel, trotz Halbzeitrückstandes, dank ihres Laufspiels und hielten so Peyton Manning an der Seitenlinie.

Der Star-Quarterback zeigte mit 225 Yards Raumgewinn und einem Passer-Rating von über 100 zwar eine starke Leistung, aber zweimal gelangen den Colts aus aussichtsreicher Position nur Field Goals anstatt Touchdowns.

Für die Gäste aus dem "Big Apple" war neben Folk LaDainian Tomlinson der Matchwinner. Dem Running Back gelangen 82 Yards und zwei Touchdowns.

In der NFC gab es ebenfalls eine Überraschung.

Die Seattle Seahawks, die als erstes NFL-Team mit einer negativen Bilanz in die Playoffs eingezogen waren, eliminierten Titelverteidiger New Orleans mit 41:36 (24:20).

Nach einem starken Beginn der Saints übernahmen die Gastgeber zunehmend das Kommando und ausgerechnet Matt Hasselbeck avancierte zum entscheidenden Mann.

Der in dieser Saison viel kritisierte Spielmacher zeigte mit 272 Yards und vier Touchdowns eine überragende Vorstellung. Zu Beginn des letzten Viertels führte Seattle bereits 34:20, ehe der Meister noch bis auf 30:34 herankam.

Ein 67-Yard-Touchdownlauf von Marshawn Lynch besiegelte den K.o. der Saints, bei denen Drew Brees ohne effektives Laufspiel 60 Passversuche verzeichnete und über 400 Yards Raumgewinn erzielte.

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