Die NFL hat sich mit der Spielergewerkschaft (NFLPA) laut "AP" auf eine Verlängerung des momentan gültigen Tarifvertrages um 24 Stunden geeinigt.

Damit können beide Seiten weiter über ein neues Collective Bargaining Agreement (CBA) verhandeln.

Ein neuer Arbeitsvertrag ist die Grundvorrausetzung für die Austragung der NFL-Saison 2011.

Sollten sich beide Seiten nicht einigen, könnten die Besitzer ihre Spieler aussperren. Ein Rechtsstreit wäre wohl unausweichlich. Zuletzt kam es in der Liga 1987 zu einem Arbeitskampf.

"Wir arbeiten so hart wir können, um uns zu einigen", sagte Commissioner Roger Goodell.

Streitpunkt ist vor allem die Verteilung der neun Milliarden Dollar, welche die NFL Jahr für Jahr einnimmt. Außerdem geht es um die Verlängerung der regulären Saison von 16 auf 18 Spiele.

Die Teambesitzer wollen den Profis nicht mehr die bisherigen 60 Prozent aus diesem Topf überlassen.

"Wir werden weiter arbeiten. Denn wir wollen Football spielen" sagte der Chef der NFLPA DeMaurice Smith.

Der Streit kommt für die NFL zu einem schlechten Zeitpunkt, da die Popularität der Liga auf dem Höchststand ist. Der Super Bowl zwischen Green Bay und Pittsburgh war die meistgesehene Sendung der amerikanischen Fernsehgeschichte.

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