Roger Goodell hat den Druck auf die Spielergewerkschaft (NFLPA) im Arbeitskampf der NFL um einen neuen Tarifvertrag erhöht.

Der NFL-Boss wies in einen Brief an die Spieler daraufhin, dass "jeder Tag ohne Einigung das Spiel und die wirtschaftlichen Interessen aller Beteiligten bedroht".

Am Ende richtete er einen eindringlichen Appell an die Profis: "Ich hoffe, sie werden ihre Gewerkschaft auffordern, an den Verhandlungstisch zurückzukehren."

Die verbale Retourkutsche der Spieler ließ nicht lange auf sich warten.

"Ich habe meinen Jungs gesagt, sie sollen den Brief verbrennen. Wir sind nicht so dämlich", ereiferte sich Seattles Guard Chester Pitts.

Titans-Linebacker Will Witherspoon nannte den Vorstoß Goodells gar "geschmacklos".

In dem Brief war auch ein Angebot enthalten, dass unter anderem weniger Trainingseinheiten während und nach der Saison, eine garantierte Zahlung von bis zu einer Millionen Dollar für einen verletzten Spieler, der nicht wieder spielen kann und ein Festhalten an der regulären Saison mit 16 Spielen.

Am 6. April wird eine erste Anhörung vor Gericht stattfinden, bis dahin wird es wohl keine neuen Verhandlungen geben.

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