Der Chef der NFL, Roger Goodell, plant trotz des Lockouts für eine volle Spielzeit.

"Wir gehen davon aus, die Saison pünktlich zu beginnen und in vollem Umfang zu absolvieren", sagte der 52-Jährige nach Veröffentlichung des Spielplans.

Das Auftaktmatch der kommenden Saison sollen am 8. September die Super-Bowl-Gewinner Green Bay Packers und die New Orleans Saints, Meister von 2010, bestreiten.

Allerdings ist bisher noch unklar, ob die Saison überhaupt stattfindet. Ein Urteil des Bezirksgerichts von Minneapolis wird in den kommenden Tagen erwartet, zehn Spieler hatten wegen "Verschwörung und wettbewerbsschädigender Geschäftsmethoden" Klage gegen die NFL eingereicht. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der juristische Streit danach eine Fortsetzung in der nächsthöheren Instanz findet.

Derweil haben die Spieler und Ligavertreter weitere Schlichtungsgespräche auf den 16. Mai vertagt. Am 12. März waren die Spieler von der Liga ausgesperrt worden, es ist der erste NFL-Lockout seit knapp 24 Jahren.

Hauptstreitpunkt zwischen den beiden Parteien ist die Verteilung der NFL-Einnahmen in Höhe von jährlich rund neun Milliarden Dollar (rund 6,5 Milliarden Euro).

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