Der NFL-Lockout bleibt weiterhin bestehen.

Ein Gericht hat den Besitzern zugestanden, dass eine Aufhebung der Liga "einen gewissen Grad an nicht wiedergutzumachendem Schaden" zufügen würde.

Wenn sich die Parteien nicht bis zum 3. Juni einigen, wird das gleiche Gericht, das die Aufhebung des Lockouts Ende April zurücknahm, über den Einspruch der Spieler entscheiden.

Damit wird die NFL ihren regulären Betrieb frühestens Mitte Juni aufnehmen, vielleicht aber auch erst viel später.

Diese Entscheidung fiel kurz nach der neusten Verhandlungsrunde. Hinter verschlossenen Türen trafen sich Liga und Spielergewerkschaft erstmals seit dem 20. April zu gerichtlich angeordneten Schlichtungsgesprächen.

Dabei legten die Besitzer offenbar ein neues Angebot vor, über dessen konkreten Inhalt allerdings nichts bekannt wurde.

"Es ist zwar in seiner jetzigen Form nicht zu akzeptieren, aber es ist eine Grundlage für weitere Gespräche", sagte Michael Hausfeld gegenüber "espn".

Der Anwalt vertritt einige ehemalige NFL-Profis, die sich der Klage gegen die Liga angeschlossen haben.

DeMaurice Smith, der Chef der Spielergewerkschaft, stellte jedoch klar, dass die Spieler nicht nachgeben werden: "Wir sind auf eine Aussperrung von zwei Jahren eingestellt. Die Jungs trainieren momentan ohne Bezahlung, weil sie das Spiel lieben."

Die Verhandlungen sollen weitergehen, ihr Ausgang scheint aber offener denn je.

"Es fällt mir schwer optimistisch zu bleiben. Ich hoffe einfach, dass wir blad wieder Football spielen", sagte Saints-Spielmacher Drew Brees, der mit seinen Teamkollegen auf dem Gelände der Tulane University auf eigene Gefahr trainiert.

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