Die Klubbesitzer aus der NFL haben die Voraussetzungen für eine Beendigung des anhaltenden Lockouts geschaffen, doch die Zustimmung der Spieler lässt auf sich warten.

Bei einer Versammlung im Raum Atlanta/Georgia stimmten die Vereinsvertreter geschlossen für den Entwurf eines neuen Tarifvertrages mit zehnjähriger Laufzeit. Jetzt müssen auch die Spieler den Vorschlag akzeptieren, eine Entscheidung steht aber noch aus.

In einer ersten Telefonkonferenz unter den Profis, die ihre Klubs bei den Verhandlungen repräsentieren, kam es zu keiner Abstimmung.

Der alte Tarifvertrag war im März ausgelaufen, Gespräche über ein neues Papier scheiterten wegen des Streits um die Verteilung der NFL-Einnahmen in Höhe von jährlich rund neun Milliarden Dollar (rund 6,5 Milliarden Euro). Konsequenz war die Aussperrung der Spieler, die sich in den vergangenen Monaten vor Gericht erfolglos dagegen wehrten.

"Hoffentlich können wir alle schnell arbeiten und zügig zu einer Einigung kommen. Es wird Zeit, dass wieder Football gespielt wird, genau das will hier jeder", sagte Roger Goodell am Donnerstag.

Der NFL-Commissioner hofft, das Thema noch vor dem Wochenende vom Tisch zu bekommen. Andernfalls droht der Liga zum ersten Mal seit 1987 ein Ausfall der Saison.

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