Die San Diego Chargers haben sich endgültig in eine handfeste Krise manövriert.

Beim 17:24 (3:7, 0:10, 14:7, 0:0) gegen die Oakland Raiders kassierte der Topfavorit der AFC West bereits die vierte Pleite hintereinander.

Zum Auftakt des 10. Spieltages überrollte Oaklands Running Back Michael Bush die strauchelnden Gastgeber mit 157 Yards - persönliche Bestleistung - und einem Touchdown fast im Alleingang. Außerdem fing er noch drei Bälle für 85 Yards.

Dabei rückte Bush nur in die Startformation weil Superstar Darren McFadden nach wie vor an einer Fußverletzung laboriert.

Dank Bush und des gut aufgelegten Quarterbacks Carson Palmer - er brachte 14 seiner 20 Pässe für 299 Yards an den Mann - erarbeiteten sich die Raiders eine komfortable 17:3-Halbzeitführung.

Spätestens nach dem zweiten Touchdown des Rookie-Receivers Denarius Moore schien die Partie im dritten Viertel entschieden, aber San Diego gab nicht auf.

Der ständig unter Druck stehende Chargers-Spielmacher Philip Rivers (274 Yards, zwei Touchdowns) fand mit der letzten Aktion des dritten Sielabschnitts Jacob Hester in der Endzone und verkürzte auf 17:24.

Doch gute drei Minuten vor dem Ende fing Oaklands Safety Matt Giordano einen Pass auf Vincent Jackson ab, damit zerstörte er die letzten Hoffnungen der Gastgeber.

Mit nun 15 Interceptions führt Rivers die NFL an.

Die Raiders (fünf Siege - vier Niederlagen) übernahmen mit dem Erfolg die Tabellenspitze der AFC West. San Diego (4-5) muss schleunigst die Kurve kriegen.

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